Autismus – strukturierte Selbsteinschätzung

Für Erwachsene und Jugendliche ab etwa 16 Jahren · rund fünf Minuten · Ihre Antworten bleiben in Ihrem Browser.

Das hier ist kein Test und keine Diagnose. Es ist ein geordneter Fragebogen, der Ihnen hilft, eigene Beobachtungen zu sortieren und sie in einem Gespräch benennen zu können.

Autismus wird durch eine ausführliche Diagnostik festgestellt – mit Anamnese, Entwicklungsgeschichte, Fremdanamnese und standardisierten Verfahren. Ein Ergebnis hier ersetzt das nicht und schließt auch nichts aus.

So funktioniert es

Sie lesen 20 Aussagen und geben jeweils an, wie sehr sie auf Sie zutreffen – im Alltag, über längere Zeit hinweg, nicht nur in einer besonderen Phase. Antworten Sie zügig und nach erstem Eindruck; langes Abwägen macht das Bild eher unschärfer.

Am Ende sehen Sie ein Profil über vier Bereiche. Es sagt Ihnen, wo Sie viele Merkmale berichten und wo wenige – nicht, ob Sie autistisch sind.

Wenn Sie gerade in einer Krise sind

Dieser Fragebogen ist dafür nicht gedacht. Bei akuten Belastungen oder Suizidgedanken wenden Sie sich bitte direkt an ärztliche Hilfe oder an die Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222, kostenfrei und rund um die Uhr.

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Ihr Profil

Vier Bereiche, kein Punktwert, kein Grenzwert.

Die vier Bereiche im Einzelnen

Die Balken zeigen, wie viele der Aussagen eines Bereichs Sie bejaht haben. Es gibt hier bewusst keinen Punktwert und keinen Grenzwert: Ein Schwellenwert würde eine Genauigkeit vortäuschen, die ein Selbstauskunftsbogen nicht hat.

Was jetzt sinnvoll ist

  • Notieren Sie sich konkrete Beispiele zu den Bereichen, in denen Ihr Balken hoch ist – Situationen, die Sie tatsächlich erlebt haben. Solche Beispiele sind in der Diagnostik mehr wert als jeder Fragebogen.
  • Sammeln Sie, was aus Ihrer Kindheit bekannt ist: Zeugnisse, Erinnerungen von Angehörigen, frühere Befunde. Autismus zeigt sich per Definition bereits in der frühen Entwicklung.
  • Überlegen Sie, was Sie sich von einer Abklärung erhoffen: Erklärung, Entlastung, Nachteilsausgleich, einen anderen Umgang mit sich selbst. Das bestimmt mit, welcher Weg sinnvoll ist.
  • Bringen Sie diese Auswertung zum Erstgespräch mit – als Gesprächsgrundlage, nicht als Befund.

Noch einmal in aller Deutlichkeit: Diese Auswertung ist kein diagnostisches Ergebnis. Viele der beschriebenen Merkmale kommen auch bei ADHS, Angststörungen, Depression, Traumafolgestörungen, hochsensibler Verarbeitung oder schlicht bei introvertierten Menschen vor. Erst eine fachliche Abklärung kann das auseinandersortieren.

Darüber sprechen

Wenn Sie das Ergebnis einordnen möchten oder unsicher sind, wie ein nächster Schritt aussehen könnte: Buchen Sie sich gern ein Zeitfenster in meinem Online-Kalender oder schreiben Sie mir über das Kontaktformular.

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