Psychologie und Philosophie (2) Die Kunst der inneren Distanz

Zitat: „Der Mensch leidet nicht an den Dingen selbst, sondern an seinen Vorstellungen über die Dinge.” – Epiktet

Einleitung

Kennst du diese Momente? Da erwischt man sich selber dabei, dass man sich mitten in einem seltsamen Gespräch befindet – aber nicht jemand anderes …  Nein! Es ist ein Gespräch mit sich selbst. Ein sogenannter innerer Monolog, der sich irgendwie verselbstständigt hat. Da kommen dann auf einmal Sätze hoch wie:

  • „Ich bin nicht gut genug.”
  • „Das wird sowieso schiefgehen.”
  • „Alle denken bestimmt, ich bin bekloppt.”

Solche Sätze rattern auf einmal durch den Kopf und hören irgendwie auch nicht mehr auf. Alles eine reine Endlosschleife… Und irgendwann merkst du gar nicht mehr, dass dies nur ein Gedanken-Konzept ist. Du hältst sie für die reale Wahrheit.

Und genau hier beginnt das Leiden der Betroffenen. Nicht in der Realität, sondern vielmehr in der Verschmelzung mit den eigenen Gedanken. Die moderne Psychologie nennt dieses Phänomen kognitive Fusion – einen Zustand, in dem wir so sehr mit unseren Gedanken verbunden sind, dass wir vergessen: Es sind nur Gedanken. Nicht mehr, nicht weniger.

Die Stoiker wussten das bereits vor über zweitausend Jahren. Einer ihrer bekanntesten Lehrer war Epiktet. Er lehrte seine Schüler, zwischen dem zu unterscheiden, was in unserer Macht liegt, und dem, was außerhalb unserer Kontrolle steht. Die Dichotomie der Kontrolle! Und das Erste, was in unserer Macht liegt, ist der Umgang mit unseren eigenen Gedanken.

In diesem Beitrag schauen wir uns der Kunst der inneren Distanz einmal genauer an. Damit meine ich die Fähigkeit, die innere Perspektive zu wechseln, einen Schritt zurückzutreten und die eigenen Gedanken versuchen zu beobachten, anstatt von diesen beherrscht zu werden.

Diese Fähigkeit ist meiner Meinung nach eine der kraftvollsten Ressourcen und Kraftquellen, die uns sowohl die Philosophie als auch die Psychotherapie an die Hand gibt.

1. Philosophie und Psychologie – Was bedeutet kognitive Fusion?

Das Wort Fusion kommt vom lateinischen „fusio“ was „Verschmelzung“ bedeutet. Kognition vom lateinischen „cognoscere“ erkennen, wahrnehmen, kennenlernen. Das beschreibt eine Tendenz, Gedanken als absolute Wahrheit und nicht als mentale Ereignisse anzusehen, die dann das Leben regeln. Dies führt dann oft dazu, dass innere negative Glaubenssätze auf einmal eine innere Wahrheit werden.

Stell dir vor, du sitzt in einem Kino. Auf der Leinwand läuft ein spannender Thriller. Die Musik wird dramatisch, die Hauptfigur ist in Gefahr. Und plötzlich spürst du, wie dein Herz schneller schlägt, deine Handflächen feucht werden. Klar weißt du rational, dass dies alles nur ein Film ist. Aber dein Körper reagiert, als wäre die Bedrohung real.

Und genau so funktioniert die kognitive Fusion. Unsere Gedanken sind wie dieser Film. Sie erzählen uns Geschichten, malen uns Szenarien aus, und wir reagieren dann so emotional, als wären diese Geschichten die reine Wirklichkeit. Der Unterschied ist aber: Im Kino verlassen wir irgendwann den Saal und kehren ins echte Leben zurück. Bei unseren Gedanken fehlt uns dann der rettende Ausgang.

In der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT), entwickelt von Steven Hayes (*1948 Prof. an der University of Nevada in Reno, einer der einflussreichsten Psychologen unserer Zeit), wird kognitive Fusion als der zentrale Mechanismus unseres psychischen Leidens beschrieben. Wenn wir mit unseren Gedanken buchstäblich fusioniert sind, verlieren wir die Fähigkeit, flexibel und im Einklang mit unseren Zielen, Werten und Motiven zu handeln. Wir werden damit zum Sklaven unserer inneren Stimme.

Noch ein Beispiel: Jemand denkt „Ich bin ein Versager”. Und dieser Gedanke wird mit der Zeit zu seiner Realität und Identität. Dieser Mensch handelt dann immer wieder so, als wäre dieser Satz eine feste, unumstößliche Wahrheit. Er vermeidet konsequent alle Herausforderungen, zieht sich immer mehr zurück und bestätigt sich und anderen durch sein Verhalten seine innere Überzeugung. Ein circulus vitiosus – ein Teufelskreis.

Aber jetzt mal andersherum… Was würde geschehen, wenn diese Person lernen könnte zu sagen: „Ich habe gerade einen Gedanken ‚Ich sei ein Versager’?”

Was sich wie ein kleiner sprachlicher Unterschied anhört, hat für unsere Psyche jedoch eine enorme Wirkung. Plötzlich ist da ein innerer Abstand. Der Gedanke ist nicht mehr unser ICH, sondern etwas Drittes. Etwas, was ich beobachte wie aus einer Metaebene heraus beobachte.

2. Psychologie und Philosophie – Die Stoiker und die Macht der Perspektive

Das Wort Perspektive hat im lateinischen eine interessante Bedeutung. „perspicere“ bedeutet „hindurchsehen, etwas deutlich erkennen.“ Dieser Begriff wurde im Mittelalter ins Deutsche übernommen und bezog sich zuerst einmal auf die Wissenschaft, auf die räumliche Darstellung in der Malerei und Architektur. Es war die „durchblickende Kunst“, die Gesetze des Sehens und der Lichtbrechung zu nutzen, um Räumlichkeit auf einer Fläche abzubilden. Daher kommt auch der Begriff Perspektivwechsel.

Der griechische Philosoph Epiktet (50 bis 135 u.Z.), der als Sklave geboren wurde und später zu einem der bedeutendsten Philosophen der Stoa (die Säulenhalle in der Zenon von Kition Philosophie lehrte) wurde, lehrte seine Schüler eine einfache, aber tiefgreifende Weisheit: „Es sind nicht die Dinge selbst, die uns beunruhigen, sondern unsere Vorstellungen über die Dinge.”

Was meinte er mit diesem Gedanken? Dass zwischen einem äußeren Ereignis und unserer emotionalen Reaktion darauf ein Zwischenschritt liegt: unsere ganz persönliche Bewertung.

Ein weiteres Beispiel: Ein Kollege grüßt dich nicht auf dem Flur. Das ist erst einmal das Ereignis. Aber was machst du daraus? Wie sieht deine Bewertung aus? Vielleicht denkst du nun:

  • „Er mag mich nicht mehr.” → Verletzung, Rückzug
  • „Er war in Gedanken versunken.” → Verständnis, Gelassenheit
    „Vielleicht hat er Sorgen.” → Mitgefühl, Nähe

Das Ereignis ist immer dasselbe. Aber die Geschichte, die wir uns darüber erzählen, bestimmt, wie wir uns fühlen und wie wir handeln.

Die Stoiker nannten diese Fähigkeit Metakognition, das Denken über das Denken selbst. Sie erkannten, dass wahre Freiheit nicht darin liegt, die äußere Welt zu kontrollieren (denn das können wir nur begrenzt), sondern darin, unsere innere Welt bewusst und selbstwirksam zu gestalten.

Mark Aurelius (121 bis 180 u.Z. – römischer Kaiser und letzter großer stoischer Philosoph), schrieb in seinen „Selbstbetrachtungen“, die immer noch zur Weltliteratur gezählt wird: „Du hast Macht über deinen Geist, aber nicht über äußere Ereignisse. Erkenne das, und du wirst Stärke finden.”

Diese einfache Einsicht ist nicht nur philosophisch elegant, sie ist auch psychologisch präzise. Was die Stoiker intuitiv wussten, hat die moderne Psychotherapie empirisch (griech. „empeiria“ = Erfahrung also durch systematische Beobachtung und Beweise gestützt) bestätigt: Unsere Gedanken sind keine Fakten. Sie sind Interpretationen — formbar, veränderbar, beobachtbar.

3. Defusion – Der Weg zurück zur inneren Freiheit – Philosophie und Psychologie

Defusion (lateinischen = weggießen) bedeutet in der Psychologie nun die Trennung von Gedanken und Gefühlen. Dadurch kann eine Distanz zwischen ihnen geschaffen werden. Anstatt sich also mit seinen Gedanken völlig zu identifizieren und sie dann als absolute Wahrheit zu sehen, lernt man durch die Defusion, Gedanken als bloße mentale Ereignisse zu betrachten.

Wie kommen wir nun aus der Fusion heraus und in eine Defusion hinein? Die ACT – also die Akzeptanz- und Commitment-Therapie – bietet und mehrere sogenannte Defusions-Techniken oder Methoden, um dies zu erreichen. Das Ziel ist nicht, die Gedanken loszuwerden (das funktioniert sowieso nicht), sondern ihre Macht über unser Denken deutlich zu verringern.

Technik 1: Den Gedanken benennen
Anstatt zu denken „Ich bin wertlos”, sag dir innerlich: „Ich habe gerade den Gedanken / die Bewertung, dass ich wertlos bin.” Allein diese kleine Formulierung schafft Abstand. Der Gedanke wird damit zu einem Objekt, das du betrachtest, anstatt etwas, was du selber bist.

Technik 2: Den Gedanken einer Figur zuordnen
Manche Menschen stellen sich vor, dass ihre kritischen Gedanken von einer nervigen Cartoon-Figur gesprochen werden — mit hoher, quietschender Stimme. Das klingt albern, aber es funktioniert, denn unser Gehirn kann den Unterschied nicht erkennen, ob er von außen oder von innen kommt. Der Gedanke verliert an Autorität, wenn er von Kermit dem Frosch kommt. Oder von einer kleinen Motzkuh … Google mal nach diesem niedlichen Kinderbuch. Schon viele Kinder haben dadurch ihre negativen Emotionen spielerisch in den Griff bekommen.

Technik 3: Gedanken wie Wolken am Himmel
Das ist eine ganz klassische Achtsamkeitsübung: Stell dir vor, deine Gedanken sind Wolken, die am Himmel an dir vorbeiziehen. Du sitzt auf einer Wiese und beobachtest sie. Manche sind dunkel, manche hell, aber sie alle ziehen vorüber. Du bist der Himmel und nicht die Wolken.

Solche Übungen erscheinen dem einen oder anderen zu simpel als dass sie funktionieren könnten. Aber Emotionen sind keine Kognition! Diese Übung trainiert eine wichtige Fähigkeit: die Distanzierung.

In der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) von Marsha Linehan wird sie „Wise Mind” – der weise Geist – genannt, der sowohl emotionale aber auch rationale Aspekte verbindet und aus einer Beobachterposition heraus agiert.

4. Wenn Gedanken zur Identität werden – Psychologie trifft Philosophie

In meiner Arbeit mit Menschen erlebe ich oft, dass diese sich so intensiv mit ihren Gedankenmustern identifizieren, dass sie glauben, ohne diese gar nicht mehr zu existieren.

  • „Ich bin eben ein Pessimist.”
  • „Ich bin halt ein ängstlicher Typ.”
  • „Ich war schon immer so.”

Diese Selbstbeschreibungen sind nicht nur Etiketten. Vielmehr werden sie nach häufigem Wiederholen zu sich selbsterfüllenden Prophezeiungen. Denn wenn ich glaube, ängstlich zu sein, dann ist dies mein inneres Konzept und ich werde mich entsprechend verhalten. Ich werde dann für mich gefährliche Situationen meiden, mich in meiner Komfortzone einigeln, und damit jedes Mal, wenn ich dies tue, meine innere Überzeugung nochmals bestätigen und verfestigen.

C.G. Jung sprach von der Persona, der Maske, die wir der Welt zeigen. Aber was passiert, wenn wir die Maske für unser wahres Gesicht halten? Wenn wir vergessen, dass wir mehr sind als unsere Gedanken, mehr als unsere Ängste, mehr als unsere Geschichten?

Die Antwort der Psychologie und Philosophie ist recht simpel, aber effektiv: Wir müssen die Perspektive wechseln und lernen, uns selbst wieder als Beobachter zu erleben. Nicht als das, was von uns vermeintlich beobachtet wird.

Hier lohnt es sich, kurz innezuhalten. Spüre jetzt in dich hinein: Wer beobachtet gerade deine Gedanken? Wer ist sich dessen bewusst, dass da Gedanken sind? Dieser beobachtende Teil von dir, das ist nicht der Gedanke. Es ist das Bewusstsein hinter dem Gedanken. Und genau hier liegt unsere menschliche Freiheit, die uns von den restlichen Geschöpfen auf diesem Planeten unterscheidet.

5. Praktische Anwendung im Alltag für Psychologie und Philosophie

Die Theorie ist das eine … aber wie setzen wir das nun im Alltag um? Wie schaffen wir es, mitten in einem emotionalen Sturm innezuhalten und eine innere Distanz zu gewinnen?

Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Klient von mir litt unter massiven Versagensängsten. Vor jeder Präsentation im Job, jedem Gespräch mit dem Vorgesetzten wurde er förmlich von seiner inneren Stimme überflutet: „Du wirst dich blamieren.” „Alle werden denken, du bist inkompetent.” „Du bist nicht gut genug.” Diese Gedanken lösten regelmäßig starke körperliche Symptome aus, wie Herzrasen, Schwitzen und nicht zuletzt auch Übelkeit.

Wir arbeiteten dann in aller Ruhe gemeinsam daran, diese Gedanken zu defusionieren. Anstatt gegen sie anzukämpfen (was diese nur stärker machen würde), übten wir, sie anzuerkennen: „Ah, da ist wieder der ‚Versager-Gedanke’. Guten Morgen.” Wir haben diesem Versager-Gedanke dann auch immer einen Namen gegeben. Es hilft, wenn ein Mann sich einen für ihn lustigen Frauenname und eine Frau sich einen lustigen Männernamen ausdenkt. Ich kann mich zum Beispiel an „Hilde“ oder „Wolf-Rüdiger“ aus meinen Klientengesprächen erinnern. Namen, die dem Betroffenen allein beim Denken daran, schon mal ein Schmunzeln ins Gesicht zauberten.

Mit der Zeit verlor dieser Gedanke dann bei dem Klienten seine Macht. Zwar war er immer noch da, aber er bestimmte nicht mehr sein Handeln. Er konnte seine Gespräche mit seinem Vorgesetzen allmählich in immer besser innerer Haltung durchführen, weil er erkannte: Seine Angst ist nur ein Gefühl. Der Gedanke ist nur ein Gedanke, eine Bewertung, ein Konzept. Und ich bin größer als dieses.

Das ist auch die Essenz, die zentrale Aussage der ACT – der Akzeptanz- und Commitment-Therapie: Wir müssen unsere inneren Erfahrungen nicht ändern, um ein sinnvolles Leben zu führen. Wir müssen lediglich lernen, diese auszuhalten, sie mit Freundlichkeit, mit Abstand, mit Weisheit „durchzustehen“.

6. Schluss / Fazit

Die Kunst der inneren Distanz ist leider keine Technik, die man einmal lernt und dann für immer beherrscht, ähnlich dem Fahrradfahren.

Man könnte sie mit einem Muskel vergleichen, der durch Training stärker und nicht benutzen schwächer wird. Sie ist auch vergleichbar mit einer Lebenshaltung, einer täglichen Praxis oder Routine.

Bereits die Stoiker wussten dies. Sie übten sich täglich in der Dichotomie der Kontrolle – der Unterscheidung zwischen dem, was in ihrer Macht liegt, und dem, was nicht. Sie erinnerten sich daran, dass ihre Gedanken nicht die wahre Realität sind, sondern nur eine von vielen möglichen Interpretationen.

Die moderne Psychologie bestätigt das auf recht beeindruckende Weise. Kognitive Defusion ist kein esoterisches Konzept, es ist eine wissenschaftlich fundierte Methode, die Menschen hilft, aus dem Gefängnis, den Ketten ihrer inneren Gedanken auszubrechen.

Epiktet sagte: „Nicht die Dinge selbst beunruhigen uns, sondern unsere Meinungen über die Dinge.” Wenn wir dies verstehen, also wirklich von allen Seiten verstehen, dann halten wir den Schlüssel zu einer inneren Freiheit in unserer Hand.

Denn letztlich geht es nicht darum, nie wieder negative Gedanken zu haben, oder sie zu bekämpfen. Nein! Es geht vielmehr darum, ihnen nicht mehr zu glauben und mit ihnen bildhaft gesprochen zu tanzen.

„Der Weise ist frei, selbst wenn er in Ketten liegt.” – Epiktet

Wenn du tiefer in dieses Konzept der Gedanken eintauchen möchtest, dann empfehle ich dir das tolle Buch von Lisa Feldman Barrett. „Wie Gefühle entstehen“. Dort lernst du dann die „Theorie der konstruierten Emotionen“ kennen. Eine völlig neue Sichtweise auf das Entstehen von Emotionen und damit auch unseren Umgang mit diesen

Reflexionsfrage für heute:

Welcher Gedanke hat heute dein Fühlen und Handeln besonders bestimmt — und was würde passieren, wenn du ihn einfach nur beobachten würdest, ohne ihm zu glauben?

Transferübung: Die 3-Schritte-Defusion

  1. Bemerke den Gedanken: Wenn ein belastender Gedanke auftaucht, halte kurz inne und benenne ihn: „Ich habe gerade den Gedanken / die Bewertung, das …”
  2. Schaffe inneren Abstand: Stelle dir vor, der Gedanke steht auf einem Blatt Papier, das auf einem Fluss vorbeischwimmt. Oder sprich den Gedanken in einer lustigen Stimme aus, oder gib ihm einen lustigen Namen.
  3. Handle wertebasiert: Frage dich: „Was würde ich tun, wenn dieser Gedanke nicht wahr wäre?” Und dann tust du genau das.

Wiederhole diese Übung mehrmals täglich, besonders in emotional herausfordernden Momenten. Es ist wie ein Muskel, der trainiert werden will.

Zitatvorschläge

  1. „Es sind nicht die Dinge selbst, die uns beunruhigen, sondern unsere Vorstellungen über die Dinge.” – Epiktet
  2. „Du hast Macht über deinen Geist — nicht über äußere Ereignisse. Erkenne das, und du wirst Stärke finden.” – Marcus Aurelius
  3. „Die größte Entdeckung meiner Generation ist, dass Menschen ihr Leben ändern können, indem sie ihre Geisteshaltung ändern.” – William James
  4. „Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion.” – Viktor Frankl
  5. „Gedanken sind keine Fakten.” – Jon Kabat-Zinn

Quellen & Literatur

  • Hayes, S. C., Strosahl, K. D., & Wilson, K. G. (2012). Acceptance and Commitment Therapy: The Process and Practice of Mindful Change. Guilford Press.
  • Epiktet (2019). Handbüchlein der Moral und Unterredungen. Anaconda Verlag.
  • Marcus Aurelius (2018). Selbstbetrachtungen. Reclam.
  • Linehan, M. M. (2015). DBT Skills Training Manual. Guilford Press.
  • Kabat-Zinn, J. (2013). Gesund durch Meditation: Das vollständige Grundlagenwerk zu MBSR. Knaur.
  • Frankl, V. E. (2017). … trotzdem Ja zum Leben sagen: Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager. Kösel-Verlag.

Jung, C. G. (2011). Die Archetypen und das kollektive Unbewusste. Patmos Verlag.

Die Weisheit der Stoiker – Massimo Pigliucci 

Massimo Pigliucci ist Professor für Philosophie am City College of New York. 

Dieses Buch kann ich wirklich empfehlen, da es sehr praxisorientiert geschrieben ist. Besonders die “Dichotomie der Kontrolle” – also das was ich kontrollieren kann im Gegensatz zu den Dingen die ich loslassen muss, haben mich persönlich sehr berührt. 

Weitere hilfreiche Gedankenansätze sind die drei Disziplinen des Stoizismus, der Umgang mit Emotionen oder auch die Rolle der Achtsamkeit und Präsenz. 

Im letzten Teil des Buches stellt Pigliucci 12 praktische stoische Übungen vor, die einem helfen, die stoischen Prinzipien aktiv im Lebensalltag zu verankern wie z.B. Gleichmut üben und Reden ohne zu urteilen. 

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