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Testverfahren in familienpsychologischen Gutachten – Kann man sich darauf vorbereiten?

Da liegt er nun, der Brief vom Gericht mit dem gelben Zustellungs-Umschlag: Ein familienpsychologisches Gutachten wurde durch Gerichtsbeschluss angeordnet.

Da schlägt einem nicht nur das Herz bis zum Hals. Es schießen einem dann auch tausend Fragen gleichzeitig durch den Kopf:

Mit diesem Gedanken stehst du nicht alleine da. Jedes Jahr durchlaufen unzählige Eltern in Deutschland diesen Prozess. Und fast alle haben anfangs die gleichen Ängste und Unsicherheiten. Aber ich kann Dir eines versprechen: Wissen nimmt Angst. Francis Bacon (1561-1626 engl. Staatsmann) sagte dies bereist“Nam et ipsa scientia potestas est.” (Wissen selbst ist Macht.)

Und um genau diese „Macht des Wissens“ geht es heute.

In den nächsten Minuten erfährst Du alles Wichtige über die Testverfahren, die im Rahmen familienpsychologischer Gutachten zum Einsatz kommen können. Nicht theoretisch und kompliziert, sondern so, dass Du danach genau weißt, was auf Dich zukommt und wie Du Dich optimal darauf vorbereiten kannst.

Wir werden im Folgenden nun vier zentrale Fragen miteinander besprechen:

 

1. Wozu dienen diese Testverfahren ĂĽberhaupt?

1.1. Der Gutachter muss objektivieren

Stell Dir vor, ein Richter soll entscheiden, bei welchem Elternteil ein Kind besser aufgehoben ist. Das ist eine der schwierigsten Entscheidungen überhaupt! Der Richter ist in der Regel Jurist und kein Psychologe. Er kann nicht in die Köpfe und Herzen der Beteiligten schauen. Deshalb beauftragt er einen Sachverständigen – einen familienpsychologischen Gutachter.

Aber auch der Gutachter kann logischerweise nicht hellsehen. Er braucht Werkzeuge, um seine persönlichen Einschätzungen wissenschaftlich, rationell zu untermauern. Und genau hier kommen nun die Testverfahren ins Spiel.

Sie sind wie Messinstrumente fĂĽr den Psychologen. So wie ein Arzt ein Stethoskop braucht, um Dein Herz zu untersuchen, nutzt der Gutachter Tests, um psychologische Merkmale zu erfassen.

Psychologische Tests werden oft als Inventar (oder Persönlichkeitsinventar) bezeichnet, weil sie wie eine Bestandsaufnahme funktionieren. Sie erfassen strukturiert eine Vielzahl von Merkmalen, Verhaltensweisen oder Einstellungen einer Person, ähnlich wie ein Warenverzeichnis im Handel den Bestand auflistet. 

Hier sind die HauptgrĂĽnde fĂĽr den Begriff:

1.2. Was wollen Gutachter mit Tests herausfinden?

Die Testverfahren dienen mehreren Zwecken:

Persönlichkeitsstruktur erfassen: Wie bist Du als Person? Bist Du eher ängstlich oder selbstsicher? Emotional stabil oder labil? Offen oder verschlossen? Diese Eigenschaften sagen viel darüber aus, wie Du in Konfliktsituationen reagierst und wie belastbar Du bist.

Deine Erziehungsfähigkeit einschätzen: Wie gehst Du mit Deinem Kind um? Kannst Du seine Bedürfnisse erkennen und angemessen darauf reagieren? Bist Du in der Lage, Grenzen zu setzen, ohne das Kind zu verletzen?

Deine Bindungsqualität messen: Wie stark und gesund ist die Bindung zwischen Dir und Deinem Kind? Fühlt sich Dein Kind bei Dir sicher und geborgen?

Belastungen identifizieren: Gibt es aktuell psychische Probleme, die Deine Erziehungsfähigkeit beeinträchtigen könnten? Vor allem das Thema Depression, Angststörung, Trauma wird hier untersucht.

Konflikthaltung verstehen: Wie gehst Du gewöhnlich mit Konflikten um? Kannst Du kompromissbereit sein? Respektierst Du die Beziehung des Kindes zum anderen Elternteil?

1.3. Wie fließen die Testergebnisse später ins Gutachten ein?

Hier ist etwas ganz Wichtiges zu verstehen: Tests sind nie die alleinige Grundlage fĂĽr die Empfehlung des Gutachters!

Es wäre gut, wenn man sich das Gutachten wie ein großes Puzzle vorstellt. Die Testverfahren sind nur einige von vielen Puzzleteilen. Andere Teile hiervon sind:

Die Tests liefern objektive Daten, die der Gutachter dann mit all den anderen Informationen abgleicht. Wenn zum Beispiel ein Persönlichkeitstest zeigt, dass Du zu starken emotionalen Schwankungen neigst, schaut der Gutachter: Zeigt sich das auch in den Gesprächen? Wirkt sich das auf Dein Kind aus? Hast Du Strategien entwickelt, damit umzugehen?

Die Tests sollen helfen, ein möglichst vollständiges und objektives Bild zu bekommen. Und sie sollen vor allem verhindern, dass der Gutachter nur nach seinem Bauchgefühl urteilt. Ich denke, dass dies eine sehr große Sorge bei vielen Eltern ist: Wie ausgeliefert bin ich der persönlichen Meinung des Gutachters?

 

1.4. Kann das Gericht vorschreiben, welche Testverfahren genommen werden?

Nein! Weder das Gericht noch jemand anderes kann einem Sachverständigen irgendeine Anweisung dazu geben, wie er bei der Begutachtung vorgehen soll!

Seine Testauswahl liegt grundsätzlich immer in seinem eigenen Ermessen.

Ebenso Umfang, Auswahl, oder die Interpretation der entscheidungsrelevanten Daten sowie die Darstellungsform seiner fachlichen Kompetenz, solange die Kriterien der Transparenz und Nachvollziehbarkeit gegeben sind und er sich bei seinem Vorgehen auf den Stand der Wissenschaft bezieht.

 

 

 

2. Sind diese Testverfahren wirklich aussagekräftig?

 

Diese Frage beschäftigt nicht nur Dich, sondern auch uns Psychologen selbst!

2.1. Die wissenschaftliche Fundierung

Die gute Nachricht: Die meisten Tests, die in familienpsychologischen Gutachten verwendet werden, sind wissenschaftlich ĂĽberprĂĽft. Das bedeutet:

Reliabilität: Der Test misst zuverlässig. Wenn Du ihn heute machst und in einer Woche nochmal, sollten die Ergebnisse ähnlich sein (vorausgesetzt, es hat sich nichts Grundlegendes bei Dir verändert).

Validität: Der Test misst tatsächlich das, was er messen soll. Ein Intelligenztest misst Intelligenz und nicht Deine Stimmung an dem Tag.

Normierung: Die Tests wurden an großen Stichproben getestet. So kann man Deine Werte mit denen der Durchschnittsbevölkerung vergleichen.

Aber: Alle Tests haben auch ihre Grenzen!

Und hier kommt das große ABER. Denn so wissenschaftlich Tests auch sein mögen – sie sind nicht perfekt. Lass mich Dir die wichtigsten Grenzen aufzeigen:

Tests erfassen nur einen Moment: Du füllst den Fragebogen an einem bestimmten Tag aus. Vielleicht hattest Du gerade eine schlaflose Nacht. Vielleicht bist Du besonders nervös. Vielleicht geht es Dir heute besonders gut. Tests sind immer nur eine Momentaufnahme.

Tests können nicht die ganze Person erfassen: Du bist unglaublich komplex. Kein Test der Welt kann all Deine Facetten, Deine Geschichte, Deine Entwicklung vollständig abbilden. Tests reduzieren zwangsläufig.

Soziale ErwĂĽnschtheit: Viele Menschen beantworten Fragen so, wie sie denken, dass es “richtig” ist – nicht unbedingt so, wie es wirklich ist. Das ist menschlich! Der Gutachter weiĂź das und achtet darauf.

Kulturelle Unterschiede: Viele Tests sind für einen mitteleuropäischen Kulturkreis entwickelt. Menschen mit anderen kulturellen Hintergründen können manche Fragen anders verstehen.

Der Kontext fehlt: Ein Test zeigt vielleicht, dass Du erhöhte Angstwerte hast. Aber er sagt nichts darüber aus, WARUM. Vielleicht durchlebst Du gerade das schwierigste Gerichtsverfahren Deines Lebens – da wären Ängste völlig normal und nachvollziehbar!

2.2. Was bedeutet das fĂĽr Dich?

Hier die beruhigende Wahrheit: Ein guter Gutachter weiĂź um diese Grenzen. Er wird die Testergebnisse nie isoliert betrachten, sondern immer im Kontext aller anderen Informationen.

Wenn ein Test etwas anzeigt, das nicht zu allem anderen passt, wird ein seriöser Gutachter nachfragen, kritisch prüfen und weitere Informationen einholen.

Tests sind Hilfsmittel, keine Wahrheitsmaschinen. Sie sind ein Werkzeug von vielen. Und wie jedes Werkzeug kommt es darauf an, wie man es benutzt.

3. Welche Testverfahren werden aktuell am häufigsten verwendet?

 

Lass uns nun mal in die konkrete Praxis übergehen: Welche Tests erwarten Dich tatsächlich? Ich stelle Dir mal die gängigsten Verfahren vor:

3.1. Persönlichkeitstests

NEO-FFI (NEO-FĂĽnf-Faktoren-Inventar)

Der Klassiker unter den Persönlichkeitstests. Er erfasst fünf große Persönlichkeitsdimensionen:

Du beantwortest 60 Aussagen auf einer Skala von “stimmt nicht” bis “stimmt genau”. Zum Beispiel: “Ich bin oft nervös und unsicher” oder “Ich erledige Aufgaben grĂĽndlich”.

FPI-R (Freiburger Persönlichkeitsinventar)

Erfasst ähnliche Bereiche, ist aber etwas umfangreicher und differenzierter. Besonders relevant für die Einschätzung von Belastbarkeit und Lebenszufriedenheit.

MMPI-2 (Minnesota Multiphasic Personality Inventory)

Ein sehr umfassender Test, der vor allem psychische Belastungen und Auffälligkeiten erfasst. Er wird eingesetzt, wenn der Verdacht auf ernsthafte psychische Probleme besteht. Mit 567 Fragen ist er allerdings sehr lang und wird nicht standardmäßig verwendet.

3.2. Tests zur Erziehungsfähigkeit

EBI (Eltern-Belastungs-Inventar)

Misst, wie stark Du Dich durch die Elternrolle belastet fĂĽhlst. Gibt es Ăśberforderung? Wie gehst Du mit schwierigen Situationen um? Dieser Test ist besonders wichtig, weil er zeigt, ob Du genĂĽgend Ressourcen hast.

FRKJ (Fragebogen zur Erfassung von Ressourcen und Selbstmanagementfähigkeiten)

Erfasst Deine Stärken und Bewältigungsstrategien. Was hilft Dir in Krisensituationen? Wie gehst Du mit Stress um?

EBKJ (Elternfragebogen ĂĽber das Verhalten von Kleinkindern und Jugendlichen)

Hier beantwortest Du Fragen zum Verhalten Deines Kindes. Das gibt Aufschluss darĂĽber, wie Du Dein Kind wahrnimmst und ob Deine Wahrnehmung realistisch ist.

3.3. Bindungstests

EBF (Elternbildfragebogen)

Erfasst Deine inneren Bilder und Vorstellungen von Elternschaft. Wie siehst Du Deine Rolle als Mutter oder Vater? Was ist Dir wichtig in der Erziehung?

Geschichtenergänzungsverfahren (bei Kindern)

Das Kind bekommt Geschichtenanfänge vorgelegt und soll diese zu Ende erzählen. Daraus lassen sich Rückschlüsse auf die Bindungssicherheit ziehen.

3.4. Intelligenztests

WAIS-IV (bei Erwachsenen) / WISC-V (bei Kindern)

Misst verschiedene Aspekte der Intelligenz. Wird nur eingesetzt, wenn Fragen zur intellektuellen Leistungsfähigkeit relevant sind – zum Beispiel bei Verdacht auf geistige Behinderung oder wenn es um die Förderung eines hochbegabten Kindes geht.

3.5. Projektive Verfahren

Familienbrett

Du stellst mit Figuren nach, wie Deine Familie ist und wie Du sie gerne hättest. Ein sehr anschauliches Verfahren, das viel über Beziehungsmuster aussagt.

Satzergänzungstest

Du bekommst Satzanfänge wie “Mein Kind ist…” oder “Wenn es Streit gibt…” und sollst sie spontan ergänzen. Deine Antworten zeigen, was Dir durch den Kopf geht.

4. Die Testverfahren auf meiner Webseite – Deine konkrete Vorbereitung

 

Jetzt kommen wir zum Wichtigsten: Was kannst Du tun?

4.1. Was findest Du auf meiner Webseite?

Auf https://werdewiederstark.de/testverfahren-in-familienpsychologischen-gutachten/ habe ich fĂĽr Dich eine umfassende Sammlung zusammengestellt:

Detaillierte Beschreibungen aller gängigen Tests: Du findest dort nicht nur die Namen der Tests, sondern auch:

Praktische Vorbereitungstipps: Ich zeige Dir konkret, wie Du Dich mental und emotional auf die Testsituation einstellen kannst.

Häufige Fehler und wie Du sie vermeidest: Aus meiner Erfahrung weiß ich, wo die Stolpersteine liegen.

Checklisten: Was solltest Du vor, während und nach der Testung beachten?

4.2. Wie kannst Du Dich optimal vorbereiten?

Lass mich Dir die wichtigsten Vorbereitungsstrategien mitgeben:

  1. Informiere Dich – aber dreh nicht durch!

Ja, lies Dich ein. Schau Dir an, welche Tests es gibt. Aber verfalle nicht in Panik oder in den Versuch, die “richtigen” Antworten auswendig zu lernen. Das funktioniert nicht und wirkt unecht.

  1. Sei ehrlich – auch mit Dir selbst

Tests haben oft eingebaute Lügenskalen. Die merken, wenn jemand sich besser darstellen will, als er ist. Außerdem: Wenn Du Dich verstellst und die Tests zeigen ein Bild, das nicht zu den Gesprächen passt, wirft das kein gutes Licht auf Dich.

  1. Achte auf Deine Tagesform

Sag dem Gutachter, wenn es Dir gerade nicht gut geht. Wenn Du eine Erkältung hast, kaum geschlafen hast oder gerade eine besonders belastende Nachricht bekommen hast, sollte das Protokoll festgehalten werden.

  1. Lies die Instruktionen sorgfältig

Viele Fehler passieren, weil die Anweisungen nicht richtig gelesen wurden. Nimm Dir Zeit. Es ist keine GeschwindigkeitsprĂĽfung (auĂźer bei speziellen Konzentrationstests).

  1. Frag nach, wenn Du etwas nicht verstehst

Lieber einmal zu viel nachfragen als eine Frage falsch beantworten, weil Du sie nicht verstanden hast.

  1. Entspann Dich – so gut es geht

Ich weiĂź, leichter gesagt als getan. Aber: Du bist kein SchĂĽler, der eine Klassenarbeit schreibt. Es geht nicht um richtig oder falsch. Es geht darum, Dich kennenzulernen.

  1. Bereite Dich emotional vor

Manche Tests berĂĽhren sensible Themen. Es kann sein, dass Fragen Dich an schmerzhafte Erfahrungen erinnern. Das ist okay. Du darfst Emotionen zeigen. Das macht Dich menschlich, nicht schwach.

  1. Dokumentiere fĂĽr Dich selbst

Nach der Testung: Schreib Dir auf, wie Du Dich gefühlt hast, was Dir aufgefallen ist, welche Fragen Dich irritiert haben. Das kann später bei der Besprechung der Ergebnisse hilfreich sein.

Was passiert nach den Tests?

Die Tests werden ausgewertet. Das dauert seine Zeit. Der Gutachter interpretiert die Ergebnisse und gleicht sie mit allen anderen Informationen ab.

Du hast das Recht auf Einsicht! Wenn das Gutachten fertig ist, kannst Du (bzw. Dein Anwalt) die Testergebnisse einsehen. Wenn etwas unklar ist oder Du etwas anders siehst, kannst Du das im Rahmen der Anhörung zum Gutachten ansprechen.

Besondere Situationen

Was, wenn Du psychische Probleme hast?

Sei offen damit! Eine Depression oder Angststörung bedeutet nicht automatisch, dass Du nicht erziehungsfähig bist. Entscheidend ist: Bist Du in Behandlung? Hast Du Deine Symptome im Griff? Kannst Du trotz der Erkrankung für Dein Kind da sein?

Was, wenn Du Medikamente nimmst?

Das solltest du unbedingt angeben! Manche Medikamente können nämlich die Testleistung beeinflussen was immer auch berücksichtigt werden muss.

Was, wenn Deutsch nicht Deine Muttersprache ist?

Sag es! Manche Tests gibt es in mehreren Sprachen. Wenn nicht, muss der Gutachter besonders vorsichtig bei der Interpretation sein.

5. Zusammenfassung: Das Wichtigste auf einen Blick

Lass uns die zentralen Botschaften nochmal gemeinsam zusammenfassen:

Die Testverfahren sind nicht mehr oder weniger als reine Werkzeuge, keine Wahrheitsmaschinen. Sie helfen dem Gutachter, ein objektives Bild zu bekommen, sind aber nur ein Teil der Gesamtbeurteilung.

Die Tests sind wissenschaftlich fundiert, aber nicht perfekt. Sie haben Grenzen und ein guter Gutachter kennt diese Grenzen.

Es gibt verschiedene Testarten: Persönlichkeitstests, Tests zur Erziehungsfähigkeit, Bindungstests und weitere. Welche zum Einsatz kommen, hängt von der konkreten Fragestellung ab.

Vorbereitung ist wichtig, aber keine Wissenschaft. Informiere Dich, sei ehrlich, achte auf Deine Tagesform und entspann Dich so gut wie möglich.

Auf meiner Webseite findest Du umfassende Hilfe: Unter https://werdewiederstark.de/testverfahren-in-familienpsychologischen-gutachten/ habe ich alle wichtigen Informationen, Beispiele und Tipps fĂĽr Dich zusammengestellt.

6. Mein Appell an Dich

Du stehst in einer der schwierigsten Situationen, die das Leben für Eltern bereithält. Ein Gerichtsverfahren um Dein Kind – belastender geht es kaum.

Aber lass mich Dir eins sagen: Diese Tests sollen Dir keine Angst machen. Sie sollen helfen, die beste Lösung für Dein Kind zu finden.

Ja, es ist eine Prüfungssituation. Ja, es ist stressig. Ja, Du fühlst Dich vielleicht bewertet und durchleuchtet. All das ist völlig verständlich und berechtigt.

Aber Du bist nicht allein! Tausende Eltern vor Dir haben diesen Weg gemeistert. Und Du wirst es auch schaffen.

Meine Bitte an Dich:

Nimm Dir Zeit, die Informationen auf meiner Webseite zu lesen. Bereite Dich vor, aber mach Dich nicht verrückt. Arbeite ehrlich mit dem Gutachter zusammen. Zeig Dich, wie Du bist – mit Deinen Stärken und auch Deinen Schwächen. Denn das macht Dich authentisch und glaubwürdig.

Und vergiss nicht: Am Ende geht es nicht darum, bei einem Test die maximale Punktzahl zu erreichen. Es geht darum, dass Dein Kind die bestmögliche Lösung bekommt. Und wenn Du dabei ehrlich, kooperativ und reflektiert bist, dann hast Du schon sehr viel richtig gemacht.

7. Deine nächsten Schritte

  1. Besuche meine Webseite: https://werdewiederstark.de/testverfahren-in-familienpsychologischen-gutachten/ – dort findest Du noch viel mehr Details, Beispiele und konkrete Vorbereitungshilfen.
  2. Sprich mit Deinem Anwalt: Kläre, welche Tests wahrscheinlich zum Einsatz kommen werden und welche besonderen Umstände bei Dir zu berücksichtigen sind.
  3. Bereite Dich emotional vor: Sprich mit Vertrauenspersonen über Deine Ängste. Wenn nötig, such Dir professionelle Unterstützung (Beratungsstelle, Therapeut).
  4. Sammle relevante Informationen: Gibt es medizinische Befunde, therapeutische Berichte oder andere Dokumente, die für die Beurteilung wichtig sein könnten? Stelle sie zusammen.
  5. Bleib bei Dir: Versuche nicht, jemand anderes zu sein. Die beste Vorbereitung ist, Dich mit Dir selbst auseinanderzusetzen – mit Deinen Stärken und auch mit Bereichen, in denen Du Dich weiterentwickeln möchtest.

Ich wĂĽnsche Dir von Herzen alles Gute fĂĽr Deinen Weg! Du schaffst das.

Dein Marcus Jähn

https://www.psychologie-hilft.de
https://werdewiederstark.de

 


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