Strategem Nr. 35 – Das Strategem der verketteten Schiffe

Über die StĂ€rke und Gefahr der Verbundenheit – und die Frage, wann Vernetzung StabilitĂ€t schafft und wann ein einziger Funke alles zum Brennen bringt

Die 36 Strategeme im Spiegel von Stoizismus und Philosophie

1. Gruppeneinordnung und RĂŒckblick

Wir sind im vorletzten Vortrag unserer gesamten Reise – Vortrag 35 von 36. Noch ein Strategem nach diesem, dann haben wir alle 36 Strategeme durchschritten. Lass das einen Moment wirken: Wir haben mit der Überlegenheit begonnen, haben die Konfrontation durchlaufen, den Angriff, die Verwirrung, die TĂ€uschung – und befinden uns jetzt tief in Gruppe VI, den Strategemen der Niederlage und des RĂŒckzugs.

In Vortrag 31 sahen wir die VerfĂŒhrung als Waffe des Schwachen. In Vortrag 32 die paradoxe Kraft der offenen Stadttore. In Vortrag 33 den Spion, der Zwietracht sĂ€t, indem er Vertrauen vergiftet. In Vortrag 34 – dem vielleicht persönlichsten Vortrag der Reihe – die SelbstverstĂŒmmelung, den Schmerz als Überzeugungsmittel.

Heute kommen wir zu einem Strategem, das eine andere Art von Verwundbarkeit beschreibt: nicht die eines einzelnen Menschen, sondern die eines Systems. Was passiert, wenn alles mit allem verbunden ist – und diese Verbindung, die StĂ€rke sein sollte, zur grĂ¶ĂŸten Schwachstelle wird?

2. Einleitung

Vor einigen Jahren begleitete ich eine Familie in der Therapie, die auf den ersten Blick das Gegenteil eines Problems zu haben schien: Sie waren zu eng. Drei Generationen, die im selben Haus lebten. Die Großmutter, die jeden Tag kochte. Die Mutter, die jeden Tag organisierte. Der Vater, der jeden Tag arbeitete. Und die Tochter – nennen wir sie Lena, siebzehn Jahre alt –, die jeden Tag funktionierte.

Das System lief. Es lief sogar hervorragend – nach außen hin. Jeder wusste, was er zu tun hatte. Jeder hatte seine Rolle. Die Schiffe waren verkettet, und die Flotte fuhr geradeaus. Bis Lena sagte: „Ich will nach Berlin. Ich will studieren.”

Ein Satz. Sechs Worte. Und das gesamte System geriet ins Wanken. Die Großmutter wurde krank. Die Mutter bekam Panikattacken. Der Vater sprach drei Wochen nicht mit Lena. Nicht weil jemand böse war. Nicht weil jemand Lena bestrafen wollte. Sondern weil in diesem System jedes Glied an jedem anderen hing – und die Bewegung eines einzigen Glieds die gesamte Kette erschĂŒtterte.

Lenas Familie hatte ihre Schiffe verkettet. Und die Verkettung, die ihnen Jahrzehnte lang StabilitÀt gegeben hatte, wurde in dem Moment zur Falle, als ein einziges Schiff sich lösen wollte.

Das ist Strategem Nr. 35. Und es handelt nicht nur von Familien – es handelt von jedem System, das seine StĂ€rke aus Verbundenheit zieht und seine SchwĂ€che in ebendieser Verbundenheit versteckt.

3. Die originale chinesische Formulierung

Strategem Nr. 35: „Das Strategem der verketteten Schiffe” (é€Łç’°èšˆ – liĂĄn huĂĄn jĂŹ), wörtlich: „Das Strategem der verbundenen Ringe.”

Der klassische strategische Sinn: Verbinde die einzelnen Elemente des Feindes zu einem System – und dann greife das System als Ganzes an. Was einzeln flexibel und widerstandsfĂ€hig wĂ€re, wird durch die Verkettung starr und verwundbar. Der Feind glaubt, seine Flotte sei stĂ€rker, weil sie verbunden ist. In Wirklichkeit ist sie verletzlicher – denn was eines trifft, trifft alle.

Die historische Geschichte: Dieses Strategem ist untrennbar mit der Schlacht von Chibi verbunden – derselben Schlacht, die wir im letzten Vortrag bereits gestreift haben. Der Stratege Zhuge Liang und sein VerbĂŒndeter Zhou Yu standen vor dem Problem, dass die feindliche Flotte unter Cao Cao militĂ€risch ĂŒberlegen war. Also ĂŒberzeugten sie Cao Cao – ĂŒber den ĂŒbergelaufenen Huang Gai und andere KanĂ€le –, seine Schiffe mit Ketten aneinander zu binden. Der Grund klang vernĂŒnftig: Die Soldaten aus dem Norden litten unter Seekrankheit; verkettete Schiffe waren stabiler. Cao Cao stimmte zu. Als dann die Brandschiffe kamen, verbreitete sich das Feuer von Schiff zu Schiff – unaufhaltsam, weil kein Schiff sich lösen konnte. Die Verkettung, die StabilitĂ€t bringen sollte, brachte die vollstĂ€ndige Vernichtung. Es war eine der grĂ¶ĂŸten militĂ€rischen Katastrophen der chinesischen Geschichte – und das Meisterwerk eines Strategems, das die StĂ€rke des Feindes in seine SchwĂ€che verwandelte.

4. Psychologische Analyse

In der Psychologie beschreibt dieses Strategem ein PhĂ€nomen, das unter verschiedenen Namen erforscht wurde: Verstrickung, Enmeshment, symbiotische Verschmelzung. Der Familientherapeut Salvador Minuchin prĂ€gte den Begriff der „verstrickten Familie” – einer Familie, in der die Grenzen zwischen den Mitgliedern so durchlĂ€ssig sind, dass das GefĂŒhl eines Einzelnen sofort zum GefĂŒhl aller wird. Wenn die Mutter traurig ist, sind alle traurig. Wenn der Vater wĂŒtend ist, vibriert das ganze Haus.

Diese Dynamik ist nicht per se pathologisch. In Maßen ist Verbundenheit die Grundlage jeder funktionierenden Familie, jeder Gemeinschaft, jeder Organisation. Kinder brauchen Bindung. Teams brauchen KohĂ€sion. Gesellschaften brauchen Zusammenhalt. Die Frage ist: Wo endet gesunde Verbundenheit – und wo beginnt die Verkettung, die das Einzelne im Ganzen verschwinden lĂ€sst?

In der Borderline-Therapie begegne ich dieser Dynamik in ihrer intensivsten Form. Borderline-Patienten beschreiben oft eine Art emotionale Fusion mit ihren Bezugspersonen: Wenn der andere glĂŒcklich ist, bin ich glĂŒcklich. Wenn der andere geht, existiere ich nicht mehr. Die Grenzen zwischen dem Ich und dem Du sind so dĂŒnn, dass jede Bewegung des anderen als ErschĂŒtterung des eigenen Selbst erlebt wird. Die Schiffe sind nicht nur verkettet – sie teilen sich denselben Rumpf.

Auf gesellschaftlicher Ebene sehen wir die verketteten Schiffe in einer Welt, die Vernetzung zum höchsten Wert erhoben hat. Globale Lieferketten, in denen ein Streik in einem Hafen die Versorgung ganzer Kontinente lahmlegt. Finanzsysteme, in denen der Zusammenbruch einer Bank die nĂ€chste mitreißt – der Dominoeffekt der Finanzkrise 2008. Soziale Netzwerke, in denen eine einzige Falschmeldung sich viral verbreitet, weil jeder Knotenpunkt mit jedem verbunden ist. Überall dasselbe Prinzip: Verbundenheit schafft Effizienz – und Verwundbarkeit.

Die Chance: Systeme, die verbunden sind, können mehr leisten als die Summe ihrer Teile.

Das Risiko: Ein einziger Funke kann alles verbrennen.

5. Stoische Gegendarstellung

Die Stoiker hĂ€tten in den verketteten Schiffen eine Warnung gesehen – nicht gegen Verbundenheit, sondern gegen die falsche Art der Verbundenheit: die, in der du dein Wohlbefinden an Dinge kettest, die du nicht kontrollierst.

Mark Aurel fĂŒhrte ein Reich, das die grĂ¶ĂŸte Verkettung der antiken Welt darstellte – das Römische Imperium, ein System, in dem jede Provinz mit jeder verbunden war, in dem ein Aufstand am Rand das Zentrum erschĂŒttern konnte. In „Dein Hindernis ist dein Weg” beschreibt Holiday Mark Aurels Methode, mit dieser Verwundbarkeit umzugehen: nicht indem er versuchte, das System zu entkoppeln – das war unmöglich –, sondern indem er sich selbst entkoppelte. Mark Aurel band sein inneres Gleichgewicht nicht an den Zustand des Reiches. Er tat seine Pflicht – jeden Tag, unermĂŒdlich –, aber er machte sein Seelenfrieden nicht davon abhĂ€ngig, ob seine Anstrengungen Erfolg hatten. Das ist die stoische Antwort auf die verketteten Schiffe: Sei Teil des Systems – aber kette dein Innerstes nicht daran. SinngemĂ€ĂŸ nach Mark Aurel, vgl. Dein Hindernis ist dein Weg (Q3), Kapitel ĂŒber die Trennung von Anstrengung und Ergebnis.

Seneca lebte die Paradoxie der Verkettung am eigenen Leib. Er war mit dem Hof Neros verkettet – und wusste, dass diese Kette ihn eines Tages verbrennen wĂŒrde. In „In der Stille liegt dein Weg” beschreibt Holiday Senecas innere Übung: sich tĂ€glich vorzustellen, dass alles, woran er gekettet war – Reichtum, Position, Leben –, an einem Tag verschwinden könnte. Diese Übung war keine Schwarzmalerei. Sie war die Vorbereitung darauf, in dem Moment, in dem die Ketten brannten, nicht mitzubrennen. Seneca ĂŒbte die innere Entkopplung – nicht die Ă€ußere. Er blieb Teil des Systems, aber er war innerlich bereit, es zu verlassen. Und als der Moment kam – als Nero den Befehl gab –, war Seneca vorbereitet. Weil er seine Schiffe nie wirklich verkettet hatte. SinngemĂ€ĂŸ nach Seneca, vgl. In der Stille liegt dein Weg (Q7), Abschnitte ĂŒber Premeditatio Malorum und innere UnabhĂ€ngigkeit.

Die stoische Kernfrage: Woran hast du dein GlĂŒck gekettet – und was passiert mit dir, wenn diese Kette reißt?

6. Philosophische Gegendarstellung – westliche Tradition

Aristoteles hĂ€tte die verketteten Schiffe im Kontext seiner Gemeinschaftsphilosophie bewertet. FĂŒr Aristoteles war der Mensch ein Zoon Politikon – ein Wesen, das nur in Gemeinschaft gedeiht. Verbundenheit war fĂŒr ihn keine SchwĂ€che, sondern eine Notwendigkeit. Aber Aristoteles hĂ€tte unterschieden: Es gibt die Verbundenheit, die aus freier Wahl entsteht – die Freundschaft, die Polis, die gemeinsame Suche nach dem Guten. Und es gibt die Verkettung, die aus AbhĂ€ngigkeit entsteht – das System, das niemand verlassen kann, auch wenn es brennt. Die erste stĂ€rkt. Die zweite erstickt. Und der Unterschied liegt im Grad der Freiwilligkeit: Kannst du gehen, wenn du gehen willst? Wenn ja, bist du verbunden. Wenn nein, bist du verkettet.

Kant hĂ€tte die Autonomie des Einzelnen betont. Jedes Glied in der Kette hat einen Wert an sich – einen Wert, der nicht in seiner Funktion fĂŒr das System aufgeht. Wenn ein System so konstruiert ist, dass der Einzelne sich nicht lösen kann, ohne das Ganze zu gefĂ€hrden – dann ist das System falsch konstruiert. Nicht der Einzelne schuldet dem System seine Freiheit – das System schuldet dem Einzelnen seine UnabhĂ€ngigkeit. Lenas Familie war so verkettet, dass Lenas Wunsch nach einem eigenen Leben als Verrat empfunden wurde. FĂŒr Kant wĂ€re das ein Zeichen dafĂŒr, dass die Familie nicht Lena gescheitert war – sondern daran, Lenas Autonomie zu ermöglichen.

Nietzsche hĂ€tte in den verketteten Schiffen das Bild der Herde gesehen – der Masse, die sich aneinander bindet, weil der Einzelne zu schwach ist, allein zu segeln. FĂŒr Nietzsche war die Verkettung das Symptom einer Gesellschaft, die Sicherheit ĂŒber Freiheit stellt, die Gleichförmigkeit ĂŒber IndividualitĂ€t, die StabilitĂ€t ĂŒber Wachstum. Der Übermensch kappt die Ketten – nicht weil er die Gemeinschaft verachtet, sondern weil er weiß, dass wahre Gemeinschaft nur zwischen Freien möglich ist. Verkettete Schiffe sind keine Flotte – sie sind ein GefĂ€ngnis auf dem Wasser.

7. Transfer in die moderne Lebenspraxis

Dieses Strategem begegnet dir ĂŒberall dort, wo Verbundenheit zur AbhĂ€ngigkeit wird – und das ist in einer vernetzten Welt hĂ€ufiger als je zuvor.

In Beziehungen und Familien: Lenas Geschichte ist kein Einzelfall – sie ist das Grundmuster vieler Familien, die ich in der Therapie begleite. Die Familie, in der niemand gehen darf, ohne dass alle zusammenbrechen. Das Paar, in dem keiner ein eigenes Leben hat – in dem jede Entscheidung gemeinsam getroffen wird, jeder Freundeskreis geteilt wird, jede Minute zusammen verbracht wird. Auf den ersten Blick sieht das nach NĂ€he aus. Auf den zweiten nach Erstickung. Der therapeutische SchlĂŒssel: Verbundenheit stĂ€rken, Verkettung lösen. Das heißt konkret: Jeder braucht ein eigenes Schiff – eines, das Teil der Flotte sein kann, aber auch allein fahren könnte, wenn es sein muss.

In Organisationen: Die Finanzkrise von 2008 war das Lehrbuchbeispiel fĂŒr verkettete Schiffe im industriellen Maßstab. Banken, die so eng miteinander verbunden waren, dass der Zusammenbruch einer einzigen – Lehman Brothers – das gesamte System erschĂŒtterte. Das Prinzip „too big to fail” ist nichts anderes als die Erkenntnis, dass die Ketten so stark geworden sind, dass man kein einzelnes Schiff mehr sinken lassen kann, ohne alle zu versenken. Die Gegenmaßnahme: bewusste Entkopplung. Puffer einbauen. Redundanzen schaffen. DafĂŒr sorgen, dass kein einzelnes Element so systemisch relevant wird, dass sein Ausfall alles zerstört.

In der SelbstfĂŒhrung: Und die tiefste Ebene: Woran bist du gekettet? An einen Job, ohne den du glaubst, nicht zu existieren? An eine Beziehung, ohne die du glaubst, nicht vollstĂ€ndig zu sein? An eine IdentitĂ€t – Mutter, LeistungstrĂ€gerin, Helfer –, ohne die du glaubst, keinen Wert zu haben? Die stoische Übung der Premeditatio Malorum – der VorĂŒbung des Verlustes – ist die innere Entkopplung: Stell dir vor, die Kette reißt. Was bleibt? Wenn die Antwort „nichts” ist – dann bist du nicht verbunden. Du bist verkettet.

8. Kritische Reflexion

Wann wird dieses Strategem zerstörerisch? In zwei Richtungen. Erstens: Wenn jemand bewusst die Verkettung herbeifĂŒhrt, um ein System verwundbar zu machen – wie Zhuge Liang, der Cao Caos Flotte in eine Falle lockte. In Beziehungen: der Partner, der dich systematisch von deinen Freunden isoliert, bis er dein einziger Anker ist. Das ist Verkettung als Kontrollstrategie. Zweitens: Wenn die Verkettung organisch entsteht – durch Gewohnheit, durch Bequemlichkeit, durch die schleichende Aufgabe der eigenen Autonomie –, bis du eines Tages feststellst, dass du dich nicht mehr bewegen kannst, ohne alles zu erschĂŒttern.

Und wann ist Verbundenheit eine StĂ€rke? Wenn sie freiwillig ist. Wenn jedes Schiff seine eigene SchwimmfĂ€higkeit behĂ€lt. Wenn die Verbindung löst, wer sie lösen will – ohne Schuld, ohne Zusammenbruch, ohne Katastrophe. Gesunde Verbundenheit ist wie ein Konvoi: Schiffe, die zusammen fahren, weil sie dasselbe Ziel haben – nicht weil sie aneinander gekettet sind.

Die Grenzfrage: Ist meine Verbundenheit eine Wahl – oder eine Kette? Und wenn die Kette morgen risse: Könnte ich allein segeln?

9. Schlussimpuls

Strategem Nr. 35 stellt die Frage, die in einer vernetzten Welt dringlicher ist als je zuvor: Wie viel Verbundenheit ist StĂ€rke – und ab wann wird sie zur Falle? Cao Caos Schiffe waren stĂ€rker, als sie verkettet waren. Bis das Feuer kam. Dann waren sie verloren – weil kein einziges sich lösen konnte.

Die stoische Kernbotschaft: „Sei verbunden – aber sei nicht verkettet. Liebe, arbeite, lebe in Gemeinschaft – aber bewahre dir die innere Freiheit, jede Verbindung loslassen zu können, wenn sie dich in den Brand zieht. Denn der Stoiker ist wie ein Schiff, das in der Flotte fĂ€hrt – aber seine eigene Kette lösen kann, wenn das Feuer kommt. Nicht aus GleichgĂŒltigkeit. Aus Weisheit.” – SinngemĂ€ĂŸ nach Mark Aurel und Seneca, vgl. Dein Hindernis ist dein Weg (Q3) und In der Stille liegt dein Weg (Q7).

Meine Frage an dich fĂŒr heute Abend: Woran bist du gekettet – und könntest du es loslassen, wenn es brennt?

10. Ausblick auf die nÀchste und letzte Folge

Wir kommen zum Ende. Zum letzten Strategem. Zum letzten Vortrag. Strategem Nr. 36 – „Weglaufen ist das beste Strategem.” Es ist das Strategem, das die gesamte Sammlung auf den Kopf stellt. Denn nach 35 Strategemen des KĂ€mpfens, des TĂ€uschens, des VerfĂŒhrens, des Ausharrens kommt die letzte Weisheit: Manchmal ist der klĂŒgste Zug – zu gehen.

Es wird der Abschluss unserer Reise. Der Gruppenabschluss von Gruppe VI. Die Synthese ĂŒber alle sechs Gruppen. Und die Frage, mit der alles endet – und alles beginnt.

Bleib dran – ein letztes Mal. Werde wieder stark!

Neugierig, welcher Achtsamkeitstyp du bist? Bist du der annÀhernde, der vermeidende oder eher der mitmachende Typ?

Die Weisheit der Stoiker – Massimo Pigliucci 

Massimo Pigliucci ist Professor fĂŒr Philosophie am City College of New York. 

Dieses Buch kann ich wirklich empfehlen, da es sehr praxisorientiert geschrieben ist. Besonders die “Dichotomie der Kontrolle” – also das was ich kontrollieren kann im Gegensatz zu den Dingen die ich loslassen muss, haben mich persönlich sehr berĂŒhrt. 

Weitere hilfreiche GedankenansÀtze sind die drei Disziplinen des Stoizismus, der Umgang mit Emotionen oder auch die Rolle der Achtsamkeit und PrÀsenz. 

Im letzten Teil des Buches stellt Pigliucci 12 praktische stoische Übungen vor, die einem helfen, die stoischen Prinzipien aktiv im Lebensalltag zu verankern wie z.B. Gleichmut ĂŒben und Reden ohne zu urteilen. 

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Belastet vom Leben? Lassen Sie uns miteinander ins GesprÀch kommen. 

Marcus JĂ€hn Werde wieder stark durch CoachingEs sind viele Bereiche, die wir hierbei ansprechen können: Angefangen vom Umgang mit Angststörungen oder einer anderen belastenden Störung, aber auch ĂŒber Paartherapie, Selbstverwirklichung und Transzendenz. 

  • Was ist das eigentlich, eine Persönlichkeitsstörung, eine Neigung zum Perfektionismus, ein Spaltung oder eine GegenĂŒbertragung?
  • Kann ich trotz Überforderung ein ruhiges und stabiles Leben fĂŒhren? 
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  • Was kann ich tun, wenn ich mich gerade in einer Trennung befinde, oder kurz davor bin?


Ich möchte aber nicht nur ĂŒber Fragen sprechen, sondern auch praxisgerechte Lösungen anbieten:

  • Eine humorvoll und spielerisch – ja fast tĂ€nzerisch – eingesetzte Gewaltfreie Kommunikation in Kombination mit der von mir entwickelten 
  • U.M.W.E.G.-Methode© und nicht zuletzt die Transaktionsanalyse als Sprachkonzept können helfen, auch in schwierigen Situationen noch kĂŒhlen Kopf zu bewahren. 

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