Ăber die Kunst der indirekten Kommunikation â und die Frage, ob es mutiger ist, durch die Blume zu sprechen oder direkt ins Gesicht
Die 36 Strategeme im Spiegel von Stoizismus und Philosophie
Wir befinden uns in Gruppe V â den Strategemen der TĂ€uschung â und erreichen mit Strategem Nr. 26 das zweite von sechs. Die TĂ€uschungsgruppe hat im letzten Vortrag mit einem besonders leisen Bild begonnen: den gestohlenen Balken, der morschen Substanz hinter intakter Fassade. Heute wird es lauter â aber auf eine paradoxe Weise. Denn dieses Strategem handelt davon, etwas zu sagen, ohne es zu sagen. Jemanden zu kritisieren, ohne ihn direkt anzusprechen. Einen Baum zu schelten, der gar nicht gemeint ist.
Auf den ersten Blick wirkt das wie Feigheit. Warum nicht einfach sagen, was Sache ist? Aber wer in der Therapie arbeitet â wer in Mediationen sitzt, in Familienkonstellationen, in FĂŒhrungsetagen â, der weiĂ: Manchmal ist der direkte Weg nicht der kĂŒrzeste. Manchmal ist er der zerstörerischste. Und manchmal ist die Blume, durch die du sprichst, nicht Feigheit â sondern Weisheit.
In einer Familienmediation, die ich begleitete, saĂen drei Generationen an einem Tisch: GroĂmutter, Tochter, Enkelin. Der Konflikt: Die Enkelin â Anfang zwanzig, gerade in ihre erste eigene Wohnung gezogen â lebte mit ihrem Freund zusammen, ohne verheiratet zu sein. FĂŒr die GroĂmutter ein Skandal. FĂŒr die Tochter kein Problem. FĂŒr die Enkelin eine SelbstverstĂ€ndlichkeit.
Die GroĂmutter sagte wĂ€hrend der gesamten Sitzung kein einziges Wort ĂŒber den Freund. Kein einziges Wort ĂŒber die Wohnsituation. Stattdessen sprach sie ĂŒber die Nachbarin. âDie Frau Huber hat neulich erzĂ€hlt, dass ihre Enkelin auch so lebt. Einfach so. Ohne Trauschein. Und dann hat der junge Mann sie sitzen lassen. Mit dem Kind.” Dann Stille. Dann ein Blick zur Enkelin. Dann weiter ĂŒber Frau Huber.
Die Enkelin verstand sofort. Die Tochter verstand sofort. Alle im Raum verstanden: Es ging nicht um Frau Huber. Es ging nicht um die Nachbarschaft. Der Maulbeerbaum wurde gescholten. Aber die Akazie war gemeint.
Und das Erstaunliche: Diese indirekte Botschaft traf hĂ€rter als jeder direkte Vorwurf es gekonnt hĂ€tte. Weil sie unter der Verteidigung durchging. Weil sie keine Gegenrede provozierte. Weil sie im Raum stehen blieb â wie ein Geruch, den man nicht lĂŒften kann. Die GroĂmutter hatte etwas Entscheidendes verstanden: Manche Wahrheiten landen nur, wenn sie nicht direkt geworfen werden.
Strategem Nr. 26: âAuf den Maulbeerbaum zeigen, aber die Akazie schelten” (ææĄçœ”æ§ â zhÇ sÄng mĂ huĂĄi).
Der klassische strategische Sinn: Kritisiere jemanden, ohne ihn direkt anzugreifen. Sprich ĂŒber einen Dritten â eine Situation, eine Geschichte, ein Beispiel â, und lass den eigentlich Gemeinten die Verbindung selbst herstellen. Der Effekt ist dreifach: Erstens vermeidest du die direkte Konfrontation und den Gesichtsverlust des Kritisierten. Zweitens erzeugst du eine Botschaft, die tiefer sitzt, weil der EmpfĂ€nger sie selbst entschlĂŒsseln muss. Und drittens behĂ€ltst du die Möglichkeit, alles abzustreiten â âIch habe doch nur ĂŒber den Maulbeerbaum gesprochen.”
Die historische Anwendung: Am chinesischen Kaiserhof war direkte Kritik am Herrscher lebensgefĂ€hrlich. Berater, die den Kaiser auf Fehler hinweisen wollten, griffen zu Gleichnissen, historischen Parallelen und scheinbar harmlosen Geschichten ĂŒber andere Herrscher. Der Kaiser verstand die Botschaft â aber er konnte sie ignorieren, ohne sein Gesicht zu verlieren. Und der Berater konnte weiterleben. Die indirekte Kommunikation war keine SchwĂ€che â sie war eine Ăberlebensstrategie in einem System, in dem direkte Wahrheit tödlich sein konnte.
In der Kommunikationspsychologie beschreibt dieses Strategem ein PhĂ€nomen, das wir alle kennen, aber selten benennen: die indirekte Kommunikation. Die Botschaft, die nicht dort ankommt, wo sie gesagt wird â sondern dort, wo sie gemeint ist. Der Subtext, der wichtiger ist als der Text.
Paul Watzlawick beschrieb in seiner Kommunikationstheorie, dass jede Nachricht einen Inhaltsaspekt und einen Beziehungsaspekt hat. Wenn die GroĂmutter ĂŒber Frau Huber spricht, ist der Inhalt harmlos. Aber der Beziehungsaspekt â âIch sorge mich um dich, und ich halte deine Entscheidung fĂŒr falsch” â ist ĂŒberwĂ€ltigend. Und gerade weil er nicht ausgesprochen wird, ist er schwer zu entkrĂ€ften. Gegen einen direkten Vorwurf kannst du dich verteidigen. Gegen einen Subtext kĂ€mpfst du gegen Schatten.
In der Familientherapie begegnet mir indirekte Kommunikation als eines der hĂ€ufigsten Muster. Der Vater, der nicht sagt: âIch bin enttĂ€uscht von deiner Berufswahl”, sondern der bei jedem Familientreffen erzĂ€hlt, wie erfolgreich der Sohn des Nachbarn als Arzt geworden ist. Die Mutter, die nicht sagt: âDu rufst zu selten an”, sondern die erwĂ€hnt, wie rĂŒhrend die Tochter von Frau Schmidt sich um ihre Mutter kĂŒmmert. Das Kind, das nicht sagt: âIch habe Angst, dass ihr euch trennt”, sondern das plötzlich Bauchschmerzen bekommt, wenn die Eltern streiten. Indirekte Kommunikation ist die Sprache der Menschen, die entweder nicht den Mut oder nicht die Erlaubnis haben, direkt zu sprechen.
Die Chance: Indirekte Kommunikation kann BrĂŒcken bauen, wo direkte Konfrontation Mauern errichtet. In Kulturen, in denen Gesichtswahrung zentral ist â und das betrifft nicht nur Ostasien, sondern jede Familie, jedes Team, jede Organisation â, ermöglicht sie Kritik ohne DemĂŒtigung.
Das Risiko: Sie erzeugt Mehrdeutigkeit. Der EmpfĂ€nger ist nie sicher, ob er richtig versteht. Er fĂŒhlt sich getroffen, aber kann es nicht benennen. Er ahnt die Kritik, aber kann sich nicht verteidigen. Und langfristig erzeugt das etwas, das in der Therapie als âdoppelte Botschaft” bekannt ist â die Erfahrung, dass das Gesagte und das Gemeinte nie ĂŒbereinstimmen. Und das macht Menschen unsicher, misstrauisch und irgendwann krank.
Die Stoiker wĂ€ren bei diesem Strategem gespalten gewesen â denn es berĂŒhrt zwei ihrer zentralen Werte gleichzeitig: Wahrhaftigkeit und Klugheit. Und diese beiden liegen hier in einem SpannungsverhĂ€ltnis, das nicht leicht aufzulösen ist.
Seneca, der selbst ein Meister der indirekten Kommunikation war â seine philosophischen Briefe an Lucilius sind voller Gleichnisse und scheinbar beilĂ€ufiger Geschichten, die prĂ€zise auf den Punkt zielen â, hĂ€tte die Kunstfertigkeit dieses Strategems anerkannt. In âDer tĂ€gliche Stoiker” beschreibt Holiday Senecas Ăberzeugung, dass die Wahrheit nicht immer frontal geliefert werden muss. Manchmal braucht sie ein GefÀà â eine Geschichte, ein Bild, ein Gleichnis â, damit sie aufgenommen werden kann, statt abgewehrt zu werden. Die direkte Wahrheit prallt oft ab. Die eingekleidete Wahrheit sickert ein. SinngemÀà nach Seneca, vgl. Der tĂ€gliche Stoiker (Q1), Abschnitte ĂŒber Kommunikation und Einflussnahme.
Epiktet hingegen hĂ€tte die Gegenposition eingenommen â und zwar scharf. FĂŒr Epiktet war Klarheit eine Tugend, keine Option. In âDein Ego ist dein Feind” greift Holiday diese Haltung auf: Wer um den heiĂen Brei redet, schĂŒtzt nicht den anderen â er schĂŒtzt sich selbst. Sein Ego. Seine Bequemlichkeit. Seinen Wunsch, nicht als Angreifer dazustehen. Die Frage, die Epiktet gestellt hĂ€tte: Sprichst du indirekt, weil es dem anderen dient â oder weil du den Mut zur Direktheit nicht aufbringst? SinngemÀà nach Epiktet, vgl. Dein Ego ist dein Feind (Q2), Teil I ĂŒber die Ehrlichkeit zu sich selbst.
Die stoische Kernfrage: WĂ€hle ich den indirekten Weg, weil er klĂŒger ist â oder weil er bequemer ist? Und bin ich ehrlich genug, den Unterschied zu erkennen?
Aristoteles hĂ€tte dieses Strategem in den Kontext seiner Rhetorik gestellt â und ihm einen ĂŒberraschend positiven Platz eingerĂ€umt. FĂŒr Aristoteles war die FĂ€higkeit, eine Botschaft so zu verpacken, dass sie den EmpfĂ€nger erreicht, keine SchwĂ€che â sondern eine rhetorische Tugend. Der gute Redner kennt sein Publikum. Er weiĂ, wann ein direkter Appell wirkt und wann ein Gleichnis. Er weiĂ, dass manche Wahrheiten nur ĂŒber Umwege ankommen. Die MĂ€eutik seines Lehrers Sokrates â die Kunst, durch Fragen zur Erkenntnis zu fĂŒhren statt durch Behauptungen â ist im Grunde eine Form dieses Strategems: nicht die Akazie schelten, sondern den anderen dahin fĂŒhren, dass er die Akazie selbst erkennt.
Kant hĂ€tte dem entschieden widersprochen. FĂŒr Kant war Wahrhaftigkeit eine bedingungslose Pflicht. Wer etwas meint und etwas anderes sagt, lĂŒgt â auch wenn er durch die Blume spricht. Die indirekte Kommunikation ist fĂŒr Kant eine Form der Unaufrichtigkeit: Sie nimmt dem EmpfĂ€nger die Möglichkeit, auf die eigentliche Botschaft direkt zu reagieren. Und sie gibt dem Sender die bequeme Möglichkeit des RĂŒckzugs â âDas habe ich nie gesagt.” FĂŒr Kant ist das nicht Diplomatie. Es ist ein VerstoĂ gegen die WĂŒrde des GegenĂŒbers. Denn wer dem anderen die Wahrheit nicht direkt sagt, traut ihm nicht zu, sie zu ertragen. Und das ist die tiefste Form der Respektlosigkeit.
Nietzsche hĂ€tte vermutlich gelacht â und dann etwas Ăberraschendes gesagt. FĂŒr Nietzsche war alle Sprache indirekter als wir glauben. Jedes Wort ist ein Gleichnis. Jeder Satz ist eine Interpretation. Es gibt keine âdirekte” Wahrheit â es gibt nur unterschiedliche Grade der Verschleierung. Der Unterschied zwischen dem, der den Maulbeerbaum schilt, und dem, der die Akazie direkt angreift, ist fĂŒr Nietzsche kein moralischer â sondern ein Ă€sthetischer. Die Frage ist nicht: Ist es ehrlich? Sondern: Ist es wirksam? Ist es schön? Erreicht es, was es erreichen soll? Und manchmal, so hĂ€tte Nietzsche gesagt, ist das Gleichnis nicht die schwĂ€chere, sondern die stĂ€rkere Form â weil es den anderen zwingt, selbst zu denken.
Dieses Strategem begegnet dir jeden Tag â und du wendest es selbst an, öfter als du denkst.
In der Therapie und Beratung: Die therapeutische Metapher ist eine professionelle Form dieses Strategems. Wenn ich einem Klienten eine Geschichte erzĂ€hle â ĂŒber einen anderen Klienten, anonymisiert natĂŒrlich, oder eine fiktive Situation â, die seiner eigenen Lage Ă€hnelt, dann zeige ich auf den Maulbeerbaum. Und der Klient versteht die Akazie. Diese Technik ist in der Therapie keine TĂ€uschung â sie ist ein Werkzeug. Denn manche Einsichten kann ein Mensch nur annehmen, wenn er sie nicht direkt auf sich selbst beziehen muss. Der Umweg ĂŒber die Geschichte gibt ihm die Freiheit, die Erkenntnis zunĂ€chst âvon auĂen” zu betrachten â und dann, in seinem eigenen Tempo, nach innen zu nehmen.
In FĂŒhrung und BĂŒropolitik: Ein Abteilungsleiter, den ich coachte, hatte ein Problem mit einem Senior-Mitarbeiter, der in Meetings regelmĂ€Ăig zu spĂ€t kam und damit das gesamte Team desorganisierte. Ein direktes GesprĂ€ch hatte nichts gebracht â der Mitarbeiter hatte es als Kleinigkeit abgetan. Also wĂ€hlte der Abteilungsleiter eine andere Strategie: Er sprach in der nĂ€chsten Teamsitzung â allgemein â ĂŒber die Bedeutung von PĂŒnktlichkeit fĂŒr die Teamkultur. Er erzĂ€hlte eine Anekdote ĂŒber ein Unternehmen, das an genau diesem Problem gescheitert war. Er nannte keinen Namen. Er schaute niemanden an. Aber jeder im Raum wusste, wer gemeint war. Und der Mitarbeiter kam danach pĂŒnktlich. Nicht weil er beschĂ€mt wurde â sondern weil er die Botschaft hören konnte, ohne sein Gesicht zu verlieren.
In der SelbstfĂŒhrung: Die subtilste Form: die Geschichten, die du dir selbst erzĂ€hlst. âMein Freund hatte auch mal so ein Problem in seiner Ehe…” â wenn du das sagst, redest du oft ĂŒber dich selbst. Wir schelten den Maulbeerbaum in unseren eigenen Köpfen, weil wir die Akazie â unser eigenes Problem â nicht direkt anschauen können. Die Frage ist nicht, ob das schwach ist. Die Frage ist, ob du irgendwann den Mut aufbringst, den Umweg zu verlassen und direkt auf die Akazie zuzugehen.
Wann wird dieses Strategem zerstörerisch? Wenn die indirekte Kommunikation zur einzigen Kommunikation wird. Wenn in einer Familie nie ausgesprochen wird, was gemeint ist. Wenn in einem Team nur noch in Andeutungen gesprochen wird. Wenn ein Partner dem anderen nie direkt sagt, was ihn verletzt â sondern es immer ĂŒber Dritte, ĂŒber Geschichten, ĂŒber Stille transportiert. Dann entsteht das, was der Familientherapeut Gregory Bateson als âDouble Bind” beschrieb: eine Kommunikationssituation, in der der EmpfĂ€nger das GefĂŒhl hat, dass etwas gesagt wird, aber nicht benennen kann, was. Und das macht auf Dauer krank â im wörtlichen Sinne.
Und wann ist es kluge Lebensstrategie? Wenn die direkte Konfrontation mehr zerstören wĂŒrde als klĂ€ren. Wenn du mit einem Menschen zu tun hast, der auf direkte Kritik mit Zusammenbruch oder Aggression reagiert. Wenn die Kultur â die Familienkultur, die Unternehmenskultur, die Landeskultur â indirekte Kommunikation nicht als SchwĂ€che, sondern als Respekt versteht. Und wenn du sicherstellst, dass dein GegenĂŒber die Botschaft tatsĂ€chlich versteht â und nicht nur einen gescholtenen Maulbeerbaum sieht.
Die Grenzfrage: Spreche ich indirekt, weil es dem anderen hilft, die Wahrheit aufzunehmen â oder weil ich mich vor seiner Reaktion fĂŒrchte?
Strategem Nr. 26 zwingt uns, ĂŒber die Natur der Kommunikation selbst nachzudenken. Denn die Wahrheit hat nicht nur einen Inhalt â sie hat auch eine Form. Und manchmal entscheidet die Form darĂŒber, ob der Inhalt ankommt oder abprallt. Der direkte Satz âDu machst einen Fehler” kann wirkungslos verpuffen, weil der andere sich verteidigt. Die Geschichte ĂŒber jemand anderen, der denselben Fehler macht, kann tief einsinken, weil sie unter der Verteidigung durchgeht.
Die stoische Kernbotschaft: âDie Wahrheit braucht manchmal ein Gleichnis â aber sie braucht immer eine Absicht. Sprich indirekt, wenn es der Wahrheit dient. Aber sprich nie indirekt, weil du die Wahrheit fĂŒrchtest. Die Frage ist nie, wie du sprichst. Die Frage ist, ob du den Mut hast, ĂŒberhaupt zu sprechen.” â SinngemÀà nach Seneca und Epiktet, vgl. Der tĂ€gliche Stoiker (Q1) und Dein Ego ist dein Feind (Q2).
Meine Frage an dich fĂŒr heute Abend: Gibt es in deinem Leben einen Maulbeerbaum, auf den du zeigst â wĂ€hrend die Akazie unberĂŒhrt daneben steht? Und was wĂŒrde passieren, wenn du einmal direkt zur Akazie gingst?
In der nĂ€chsten Folge geht es um Strategem Nr. 27 â âDen VerrĂŒckten spielen, ohne das Gleichgewicht zu verlieren.” Es geht um die Kunst, SchwĂ€che vorzutĂ€uschen, um den Gegner in Sicherheit zu wiegen. Um den Narren, der klĂŒger ist als alle am Tisch. Und um die Frage: Wie viel von deiner Maske ist Strategie â und wie viel ist lĂ€ngst zu deinem Gesicht geworden?
Bleib dran â denn dieses Strategem wird persönlicher als erwartet. Werde wieder stark!
Neugierig, welcher Achtsamkeitstyp du bist? Bist du der annÀhernde, der vermeidende oder eher der mitmachende Typ?
Massimo Pigliucci ist Professor fĂŒr Philosophie am City College of New York.Â
Dieses Buch kann ich wirklich empfehlen, da es sehr praxisorientiert geschrieben ist. Besonders die “Dichotomie der Kontrolle” – also das was ich kontrollieren kann im Gegensatz zu den Dingen die ich loslassen muss, haben mich persönlich sehr berĂŒhrt.Â
Weitere hilfreiche GedankenansĂ€tze sind die drei Disziplinen des Stoizismus, der Umgang mit Emotionen oder auch die Rolle der Achtsamkeit und PrĂ€senz.Â
Im letzten Teil des Buches stellt Pigliucci 12 praktische stoische Ăbungen vor, die einem helfen, die stoischen Prinzipien aktiv im Lebensalltag zu verankern wie z.B. Gleichmut ĂŒben und Reden ohne zu urteilen.Â
Es sind viele Bereiche, die wir hierbei ansprechen können: Angefangen vom Umgang mit Angststörungen oder einer anderen belastenden Störung, aber auch ĂŒber Paartherapie, Selbstverwirklichung und Transzendenz.Â
Ich möchte aber nicht nur ĂŒber Fragen sprechen, sondern auch praxisgerechte Lösungen anbieten:
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