Strategem Nr. 12 – Das Schaf mit leichter Hand wegführen

Über die Kunst, Gelegenheiten zu ergreifen – und die Grenze zwischen Wachheit und Dreistigkeit

Die 36 Strategeme im Spiegel von Stoizismus und Philosophie

1. Gruppeneinordnung und Rückblick

Wir schließen heute Gruppe II ab – die Strategeme der Konfrontation. Was als Eintritt in die Welt der direkten Auseinandersetzung begann, endet nun mit einem Strategem, das auf den ersten Blick unscheinbar wirkt. Aber genau das macht es so gefährlich – und so lehrreich.

Lass uns kurz auf den Weg zurückblicken, den wir in dieser Gruppe gegangen sind. In Vortrag 7 haben wir gesehen, wie aus dem Nichts eine falsche Realität entsteht – Gerüchte, Fake News, Gaslighting. In Vortrag 8 ging es um die Doppelstrategie: die sichtbare Wahrheit als Deckung für die verborgene Absicht. Vortrag 9 stellte die unbequeme Frage, wann Zuschauen Weisheit ist und wann Mitschuld. In Vortrag 10 erlebten wir das dunkelste Strategem dieser Gruppe: den Dolch hinter dem Lächeln, Freundlichkeit als Waffe. Und in Vortrag 11 ging es um die vielleicht erwachsenste Frage überhaupt: Was bist du bereit aufzugeben, um das zu retten, was wirklich zählt?

Die sechs Strategeme der Konfrontation haben einen gemeinsamen Nenner: In der Konfrontation entscheidet nicht rohe Kraft. Es entscheidet, wer die Lage klarer sieht – die Oberfläche, die Tiefe und den Moment. Und genau darum geht es heute: den Moment.

2. Einleitung

Stell dir eine Szene vor. Du sitzt in einem Café. Am Nebentisch unterhalten sich zwei Geschäftsleute. Einer von ihnen erwähnt beiläufig, dass seine Firma einen bestimmten Dienstleister sucht – genau die Art von Dienst, die du anbietest. Du hörst es. Du registrierst es. Und dann? Die meisten Menschen trinken ihren Kaffee aus und gehen. Manche denken abends darüber nach, was sie hätten sagen können. Und ein paar wenige – die stehen auf, gehen zum Nebentisch und sagen: „Entschuldigung, ich konnte nicht umhin zuzuhören. Darf ich Ihnen meine Karte geben?”

Ist das dreist? Ist das opportunistisch? Oder ist es einfach nur wach? Das zwölfte Strategem handelt genau von dieser Grenze. Es sagt: Wenn ein Schaf am Wegesrand steht und niemand aufpasst – führe es mit leichter Hand weg. Nimm mit, was sich bietet. Nutze den Moment. Aber es sagt auch etwas, das zwischen den Zeilen steht: Die Hand muss leicht sein. Nicht gierig. Nicht gewaltsam. Nicht dreist. Leicht.

Und genau in diesem Wort „leicht” liegt die gesamte Ethik dieses Strategems.

3. Die originale chinesische Formulierung

Strategem Nr. 12: „Das Schaf mit leichter Hand wegführen” (順手牽羊 – shùn shǒu qiān yáng).

Der klassische strategische Sinn: Nutze jede sich bietende Gelegenheit – auch die kleinen. Wenn der Feind eine Flanke ungeschützt lässt, wenn eine Ressource unbeaufsichtigt ist, wenn ein Vorteil sich ergibt, den niemand erwartet hat – greif zu. Nicht mit großem Aufwand, nicht mit aufwendiger Planung. Sondern im Vorbeigehen. Beiläufig. So natürlich, dass es kaum auffällt.

Die historische Praxis: Im alten China war dieses Strategem die Domäne der klugen Generäle, die verstanden, dass große Siege oft aus der Summe kleiner Vorteile entstehen. Während der Gegner auf die große Schlacht wartet, sammelt der Kluge am Wegesrand ein: eine verlassene Vorratskammer hier, ein übergelaufener Bote dort, ein unbewachter Flussübergang. Jeder einzelne Vorteil scheint unbedeutend. Aber zusammengenommen verschieben sie das Kräfteverhältnis – leise, stetig, unaufhaltsam. Die große Pointe: Der Gegner merkt erst, dass er verloren hat, wenn es zu spät ist. Weil er nur auf die großen Schläge geachtet hat – und die kleinen übersehen hat.

4. Psychologische Analyse

Was unterscheidet den Menschen, der Gelegenheiten ergreift, von dem, der sie übersieht? Es ist nicht Intelligenz. Es ist nicht einmal Mut. Es ist eine bestimmte Art der Aufmerksamkeit, die Psychologen als opportunistische Wahrnehmung bezeichnen – die Fähigkeit, in einer Situation nicht nur das zu sehen, was offensichtlich ist, sondern auch das, was möglich wäre.

Die meisten Menschen gehen durch ihren Tag mit einem funktionalen Tunnelblick: Sie sehen, was sie sehen müssen, um ihre Aufgaben zu erledigen. Der Weg zur Arbeit, die E-Mails, die Meetings, der Weg nach Hause. Diese Fokussierung ist nützlich – sie schützt uns vor Reizüberflutung. Aber sie hat einen Preis: Wir übersehen die Schafe am Wegesrand. Die zufällige Begegnung, die zu einer Zusammenarbeit hätte führen können. Die Nebenbemerkung in einem Gespräch, die einen entscheidenden Hinweis enthielt. Das offene Fenster, das morgen geschlossen sein wird.

In der Kreativitätsforschung kennen wir das Phänomen der Serendipität – der glücklichen Zufallsentdeckung. Penicillin wurde entdeckt, weil Alexander Fleming eine verschimmelte Petrischale nicht weggeworfen hat. Die Post-it-Notiz entstand aus einem gescheiterten Klebstoffexperiment. In beiden Fällen war der entscheidende Faktor nicht der Zufall selbst – sondern die Aufmerksamkeit, ihn als Chance zu erkennen. Louis Pasteur brachte es auf den Punkt: Der Zufall begünstigt den vorbereiteten Geist.

Die Chance dieses Strategems: Wer lernt, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen – nicht paranoid, nicht gierig, sondern aufmerksam –, der entdeckt Möglichkeiten, die anderen verborgen bleiben. Das ist keine Manipulation. Es ist Wachheit.

Das Risiko: Das „leichte” Zugreifen kann zur Gewohnheit werden. Wer immer mitnimmt, was herumliegt, verliert irgendwann den Unterschied zwischen Gelegenheit und Diebstahl. Der Kollege, der „zufällig” immer die Ideen anderer in seinen Präsentationen hat. Der Bekannte, der „zufällig” immer genau dann anruft, wenn er etwas braucht. Der Partner, der „zufällig” immer die Kontrolle in der Beziehung übernimmt, indem er jedes Nachgeben des anderen sofort als Einladung zur Grenzüberschreitung nutzt. Aus der leichten Hand wird eine gierige – und niemand merkt es schneller als die, von denen genommen wird.

5. Stoische Gegendarstellung

Die Stoiker hätten dieses Strategem mit einer fundamentalen Unterscheidung beantwortet: Nicht alles, was du nehmen kannst, solltest du nehmen. Nicht jede Gelegenheit, die sich bietet, ist deine Gelegenheit.

Epiktet lehrte eine radikale Form der Zurückhaltung: Nimm nur, was dir zusteht. Und was dir zusteht, ist weniger, als du denkst. In „Mut” beschreibt Ryan Holiday diese Haltung als eine der schwierigsten Formen von Courage: den Mut, eine Gelegenheit nicht zu ergreifen – nicht weil du sie nicht ergreifen könntest, sondern weil es nicht richtig wäre. Der Mut zum Nein gegenüber dem leichten Gewinn. Es braucht mehr Stärke, ein Schaf stehen zu lassen, das niemand bewacht, als es mitzunehmen. Sinngemäß nach Epiktet, vgl. Mut (Q8), Kapitel über moralischen Mut und Verzicht.

Mark Aurel, der als Kaiser buchstäblich alles hätte nehmen können, schrieb in seinen Selbstbetrachtungen immer wieder über die Gefahr der Maßlosigkeit. In „Disziplin” greift Holiday Mark Aurels zentrale Einsicht auf: Wahre Disziplin zeigt sich nicht darin, dass du tun kannst, was du willst – sondern darin, dass du es nicht tust, obwohl du es könntest. Der Kaiser, der nicht zugreift, obwohl ihm die Welt gehört – das ist stoische Größe. Nicht der General, der jede verlassene Vorratskammer plündert. Sinngemäß nach Mark Aurel, vgl. Disziplin (Q6), Kapitel über Selbstbeherrschung und Maß.

Die stoische Kernfrage: Nicht „Kann ich es nehmen?” – sondern „Sollte ich es nehmen? Macht es mich zu einem besseren Menschen? Oder füttert es nur meine Gier?” Der vorbereitete Geist, von dem Pasteur sprach, ist für die Stoiker ein Geist, der nicht nur erkennt, was möglich ist – sondern auch, was angemessen ist.

6. Philosophische Gegendarstellung – westliche Tradition

Aristoteles hätte dieses Strategem als einen Test der Phronesis gesehen – der praktischen Klugheit, die er als die wichtigste aller intellektuellen Tugenden betrachtete. Phronesis bedeutet nicht nur, die richtige Handlung zu erkennen, sondern auch den richtigen Zeitpunkt und das richtige Maß. Der phronimos, der kluge Mensch, sieht das Schaf am Wegesrand. Er erkennt die Gelegenheit. Aber er wägt ab: Ist es mein Schaf? Brauche ich es? Was kostet es jemand anderen, wenn ich es nehme? Die Gelegenheit zu erkennen ist Klugheit. Die Gelegenheit zu bewerten ist Weisheit. Und manchmal liegt die größte Klugheit darin, eine Gelegenheit bewusst vorbeigehen zu lassen.

Kant hätte, wenig überraschend, das Augenmerk auf die Universalisierbarkeit gerichtet. Sein Test: Stell dir vor, jeder würde so handeln. Wenn jeder jedes unbewachte Schaf mitnähme, gäbe es bald keine unbewachten Schafe mehr – und kein Vertrauen, kein Eigentum, keine Gemeinschaft. Das Strategem funktioniert nur in einer Welt, in der die meisten Menschen es nicht anwenden. Es lebt davon, dass andere ehrlich sind – und es bestraft genau diese Ehrlichkeit. Für Kant ist das der Kern des moralischen Problems: Wer Gelegenheiten ausnutzt, die auf dem Vertrauen anderer beruhen, untergräbt die Grundlage, auf der menschliches Zusammenleben erst möglich wird.

Nietzsche hätte zwei Perspektiven angeboten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Einerseits: Der starke Mensch ergreift, was sich bietet – ohne Schuldgefühle, ohne Zögern, ohne die Schwere der Moral. Das Leben selbst ist Zugriff, und wer zu höflich ist zuzugreifen, wird überrannt. Andererseits: Der wahrhaft Souveräne braucht nicht jedes Schaf. Er wählt seine Schlachten. Er ergreift die Gelegenheit, die ihn stärker macht – und lässt die fallen, die ihn nur reicher macht. Für Nietzsche liegt der Unterschied zwischen dem Starken und dem Gierigen genau hier: Der Starke nimmt, was ihn wachsen lässt. Der Gierige nimmt alles.

7. Transfer in die moderne Lebenspraxis

Dieses Strategem begegnet uns im Alltag öfter, als wir denken – in kleinen, unscheinbaren Momenten.

Im Beruf: Ich denke an einen Klienten, der in einem mittelständischen Unternehmen arbeitete und seit Jahren auf eine Beförderung wartete. Er war kompetent, zuverlässig, fleißig. Aber er war unsichtbar. Eines Tages fiel sein Vorgesetzter wegen Krankheit zwei Wochen aus – mitten in einem kritischen Projekt. Die meisten Kollegen duckten sich. Keiner wollte die Verantwortung. Aber mein Klient stand auf und sagte: „Ich übernehme das.” Nicht laut, nicht großspurig. Ruhig. Klar. Er führte das Projekt in den zwei Wochen zu einem Zwischenergebnis, das die Geschäftsführung beeindruckte. Als sein Vorgesetzter zurückkam, war die Beförderung nur noch eine Formalität. Das Schaf stand am Wegesrand. Und er hat es mit leichter Hand geführt – nicht genommen, nicht geraubt, nicht gestohlen. Geführt.

In der Partnerschaft: Gelegenheiten gibt es auch in Beziehungen – aber hier wird die Ethik dünner. Der Moment, in dem dein Partner verletzlich ist und du die Gelegenheit hättest, einen alten Streit zu gewinnen – nutzt du ihn? Der Augenblick, in dem die andere Person nachgibt und du die Kontrolle übernehmen könntest – greifst du zu? In Beziehungen zeigt sich der Charakter nicht in den großen Konflikten. Er zeigt sich in den Momenten, in denen du könntest – und dich entscheidest, es nicht zu tun. Der Partner, der die Schwäche des anderen nicht ausnutzt, sondern schützt, hat das Strategem auf seiner höchsten Ebene verstanden.

In der Selbstführung: Und es gibt ein Schaf, das am häufigsten übersehen wird – die Gelegenheit zur eigenen Veränderung. Der Moment, in dem du spürst: Jetzt könnte ich etwas anders machen. Jetzt könnte ich das Gespräch führen, vor dem ich mich seit Wochen drücke. Jetzt könnte ich aufstehen und trainieren, anstatt auf dem Sofa zu bleiben. Jetzt könnte ich den Anruf machen, den Brief schreiben, die Entscheidung treffen. Diese Momente sind Schafe am Wegesrand. Sie stehen nur kurz da. Und wenn du sie verpasst, sind sie weg.

8. Kritische Reflexion

Wann wird dieses Strategem zerstörerisch? Wenn die „leichte Hand” zur Gewohnheit wird und du aufhörst zu fragen, wem das Schaf gehört. Der Unterschied zwischen dem klugen Gelegenheitsnutzer und dem Opportunisten ist ein einziges Wort: Anstand. Der Kluge erkennt die Gelegenheit und fragt sich: Schadet es jemandem, wenn ich zugreife? Verletzt es jemandes Vertrauen? Nutze ich eine Schwäche aus, die ich nicht ausnutzen sollte? Der Opportunist fragt nur: Kann ich damit durchkommen?

In der Wirtschaft ist die Grenze zwischen klugem Handeln und unethischem Vorteil oft hauchdünn. Der Insider, der aufgrund einer beiläufigen Information am Mittagstisch handelt. Der Anwalt, der ein Schlupfloch entdeckt, das sein Mandant nutzen könnte. Der Makler, der eine Information über ein Grundstück hat, bevor sie öffentlich wird. In all diesen Fällen steht das Schaf am Wegesrand. Die Frage ist nicht, ob du es sehen kannst. Die Frage ist, ob du es nehmen solltest.

Die Grenzfrage: Würde ich mich wohl fühlen, wenn mein Handeln öffentlich würde? Und würde die Person, von der ich „nehme”, mein Handeln als fair empfinden?

9. Schlussimpuls – Abschluss der Gruppe II

Mit Strategem Nr. 12 schließen wir Gruppe II ab – die sechs Strategeme der Konfrontation. Lass uns einen Moment innehalten und auf den gesamten Bogen schauen, den wir durchlaufen haben.

Gruppe I – die Strategeme der Überlegenheit – hat uns gezeigt, wie Wahrnehmung funktioniert: Wie wir getäuscht werden, wie wir abgelenkt werden, wie wir die Dinge nicht sehen, die direkt vor unseren Augen liegen. Die zentrale Lektion: Schau genauer hin.

Gruppe II – die Strategeme der Konfrontation – hat uns eine Ebene tiefer geführt. Hier ging es nicht mehr nur um Wahrnehmung, sondern um Handlung: Wie Menschen in der direkten Auseinandersetzung agieren. Wie sie täuschen, taktieren, opfern und zugreifen. Und die zentrale Lektion dieser Gruppe? Verstehe nicht nur, was geschieht – verstehe, warum jemand so handelt, wie er handelt. Denn in der Konfrontation gewinnt nicht der Stärkere. Es gewinnt der, der die Motive hinter dem Handeln durchschaut.

Die stoische Quintessenz beider Gruppen: Dein wichtigstes Werkzeug ist nicht deine Stärke, nicht deine Cleverness, nicht dein Wissen. Es ist deine Klarheit. Wer klar sieht – sich selbst, die anderen, die Situation –, der wird weder getäuscht noch überwältigt. „Prüfe jede Vorstellung. Prüfe jede Gelegenheit. Prüfe jedes Motiv – auch dein eigenes. Und dann handle – nicht aus Gier, nicht aus Angst, sondern aus Einsicht.” – Sinngemäß nach Epiktet und Mark Aurel, vgl. Mut (Q8) und Disziplin (Q6).

Meine Frage an dich für heute Abend: Welches Schaf steht gerade an deinem Wegesrand – und was hält dich davon ab, es zu führen? Ist es die Angst, dreist zu wirken? Die Bequemlichkeit? Oder weißt du vielleicht tief im Inneren, dass dieses Schaf nicht deins ist?

10. Ausblick auf die nächste Folge – Gruppe III

Wir betreten nun neues Terrain. Gruppe III bringt uns zu den Strategemen des Angriffs – jenen Strategemen, die nicht mehr beobachten, abwägen oder reagieren, sondern aktiv nach vorne gehen. Es wird offensiver, direkter und unbequemer.

Das erste Strategem dieser neuen Gruppe – Nr. 13 – heißt: „Auf das Gras schlagen, um die Schlange aufzuscheuchen.” Es geht um die Kunst, verborgene Bedrohungen sichtbar zu machen, indem du provozierst. Indem du den Druck erhöhst, bis die Wahrheit an die Oberfläche kommt. Eine Strategie, die in der Therapie ebenso Anwendung findet wie in der Geopolitik.

Bleib dran – denn mit Gruppe III wird es konfrontativer. Werde wieder stark!

Neugierig, welcher Achtsamkeitstyp du bist? Bist du der annähernde, der vermeidende oder eher der mitmachende Typ?

Die Weisheit der Stoiker – Massimo Pigliucci 

Massimo Pigliucci ist Professor für Philosophie am City College of New York. 

Dieses Buch kann ich wirklich empfehlen, da es sehr praxisorientiert geschrieben ist. Besonders die “Dichotomie der Kontrolle” – also das was ich kontrollieren kann im Gegensatz zu den Dingen die ich loslassen muss, haben mich persönlich sehr berührt. 

Weitere hilfreiche Gedankenansätze sind die drei Disziplinen des Stoizismus, der Umgang mit Emotionen oder auch die Rolle der Achtsamkeit und Präsenz. 

Im letzten Teil des Buches stellt Pigliucci 12 praktische stoische Übungen vor, die einem helfen, die stoischen Prinzipien aktiv im Lebensalltag zu verankern wie z.B. Gleichmut üben und Reden ohne zu urteilen. 

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Belastet vom Leben? Lassen Sie uns miteinander ins Gespräch kommen. 

Marcus Jähn Werde wieder stark durch CoachingEs sind viele Bereiche, die wir hierbei ansprechen können: Angefangen vom Umgang mit Angststörungen oder einer anderen belastenden Störung, aber auch über Paartherapie, Selbstverwirklichung und Transzendenz. 

  • Was ist das eigentlich, eine Persönlichkeitsstörung, eine Neigung zum Perfektionismus, ein Spaltung oder eine Gegenübertragung?
  • Kann ich trotz Überforderung ein ruhiges und stabiles Leben führen? 
  • Kann ich meine Bindungsangst oder Verlustangst irgendwann einmal kontrollieren?
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Ich möchte aber nicht nur über Fragen sprechen, sondern auch praxisgerechte Lösungen anbieten:

  • Eine humorvoll und spielerisch – ja fast tänzerisch – eingesetzte Gewaltfreie Kommunikation in Kombination mit der von mir entwickelten 
  • U.M.W.E.G.-Methode© und nicht zuletzt die Transaktionsanalyse als Sprachkonzept können helfen, auch in schwierigen Situationen noch kühlen Kopf zu bewahren. 

Buchen Sie sich einfach auf meinem Online-Kalender ein Zeitfenster oder nutzen Sie mein klassisches Kontaktformular um mit mir in Verbindung zu treten. Ich freue mich auf Sie. Ihr Marcus