Werkzeug, Chance und Verantwortung
KI ist kein Ersatz für menschliche Expertise –
sie ist ein Werkzeug, das – richtig eingesetzt – echten Mehrwert bieten kann.
GLIEDERUNG DES VORTRAGS
Kapitel 1 Was ist KI – und warum geht sie uns alle an?
Kapitel 2 KI in der Psychotherapiewissenschaft und Ausbildung
Kapitel 3 KI in der Psychotherapieforschung
Kapitel 4 KI in der Psychotherapiepraxis – der praktische Kern
Kapitel 5 Ethik, Grenzen und gesellschaftliche Verantwortung
Was ist KI – und warum geht sie uns alle an?
Stell dir folgende Situation vor: Ein Psychotherapeut sitzt nach einer schwierigen Sitzung an seinem Schreibtisch und denkt an seinen letzten Klienten mit komplexer Borderline-Symptomatik. Er fragt sich: Welche Intervention wäre gerade jetzt sinnvoll?
Früher hätte er unter anderem ein Lehrbuch aufgeschlagen, eine Kollegin angerufen oder lange selbst nachgedacht.
Heute kann er innerhalb von Sekunden einen strukturierten, fachlich fundierten Reflexionsdialog führen – mit künstlicher Intelligenz.
Ist das jetzt Magie? Ist das vielleicht sogar schädlich / gefährlich? Oder ist es einfach nur ein neues Werkzeug, das wir nur besser verstehen müssen? Genau darum geht es heute.
Maschinelles Lernen bildet das Herzstück moderner KI. …
Vereinfacht gesagt: KI-Systeme werden nicht programmiert, sie lernen. Sie erkennen Muster in riesigen Datenmengen und leiten daraus Vorhersagen oder Antworten ab. Es gibt drei grundlegende Lernprinzipien:
Sprachmodelle wie Chat GPT oder Claude wurden auf Texten trainiert, die Hunderte Milliarden Wörter umfassen.
Sie verfügen bereits heute über Millionen von Parametern – das sind vereinfacht gesagt die gelernten Verbindungen, die es dem Modell ermöglichen, sinnvolle Antworten zu produzieren.
Die Idee der künstlichen Intelligenz ist nicht neu. Alan Turing fragte bereits 1950: ‘Can machines think?’ Doch erst die Explosion verfügbarer Daten und Rechenleistung in den 2010er Jahren ermöglichte den Durchbruch.
2022 erschien dann ChatGPT – und innerhalb von fünf Tagen haben eine Million Menschen dieses System ausprobiert. Zum Vergleich: Netflix brauchte 3,5 Jahre für dieselbe Nutzerbasis. Das zeigt recht deutlich, wie fundamental diese Technologie die Gesellschaft verändert.
Psychotherapie lebt von einer menschlichen Interaktion, Empathie und klinischem Urteilsvermögen. Gerade deshalb ist sie ein Bereich, in dem KI unterstützend wirken kann – ohne jedoch jemals den Kern wirklich ersetzen zu können.
Die Frage ist nicht, ob KI die Psychotherapie verändern wird, sondern wie wir diese Veränderung aktiv mitgestalten.
PRAXISTEIL – Live-Beispiel
Frage an die Leser dieses Beitrages: ‘Wer von Ihnen hat schon einmal Chat GPT oder eine andere KI beruflich genutzt?’
-> Was für Antworten bekommen sie auf die Frage ‘Was ist Borderline-Persönlichkeitsstörung?’ in Chat GPT o.a.?
-> Schauen sie genau hin: Was leistet die KI gut? (Definition, Überblick, Strukturierung)
-> Was aber fehlt hier? (Klinische Nuancen, individuelle Beziehungsgestaltung, diagnostisches Gespür)
-> Kernaussage: KI liefert das Gerüst – der Therapeut füllt es mit Leben.
KI in der Psychotherapiewissenschaft und Ausbildung
Was wäre, wenn Studierende im Psychotherapiestudium mit einer KI Rollenspiele durchführen könnten – also mit einem simulierten Patienten, der auf jeden therapeutischen Fehler realistisch reagiert?
Was wäre, wenn Forschende komplexe Theoriedialoge zwischen verschiedenen psychotherapeutischen Schulen in Minuten strukturieren könnten, statt in Wochen?
Das ist beileibe keine Zukunftsmusik mehr, denn das geschieht bereits.
Ein faszinierendes Anwendungsfeld: der sogenannte Therapieschulendialog.
Es gibt bereits heute Methoden, bei denen KI eingesetzt wird, um strukturierte Dialoge zwischen unterschiedlichen therapeutischen Schulen zu simulieren – etwa psychodynamischer, verhaltenstherapeutischer und systemischer Therapie.
Ziel ist es, nicht nur die Positionen der jeweiligen Schulen darzustellen, sondern auch methodologische Innovationen zu identifizieren, die über Schulgrenzen hinausgehen.
Psychotherapie-Integration – das Zusammenführen verschiedener therapeutischer Ansätze – ist ein komplexes wissenschaftliches Terrain.
KI kann dabei helfen, große Mengen theoretischer Literatur zu sichten, Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten und neue Verbindungslinien sichtbar zu machen.
Das bedeutet aber nicht, dass KI die Denkarbeit ersetzt. Es bedeutet lediglich, dass sie die menschliche Denkarbeit effizienter macht.
Dozentinnen und Dozenten wissen: Gute Seminare brauchen gute Vorbereitung.
KI kann dabei helfen, Fallvignetten zu erstellen, Lernziele zu strukturieren, Diskussionsfragen zu entwickeln oder Lehrmaterialien an unterschiedliche Wissensniveaus anzupassen.
Ein Seminar über Affektregulation bei Borderline? KI kann in Minuten eine didaktisch strukturierte Einheit mit Fallbeispiel, Praxisübung und Reflexionsfragen erstellen.
Besonders innovativ: ein KI-basierter Patientensimulator für die Psychotherapieausbildung. Angehende Therapeuten können mit einer simulierten Patientin üben – und erhalten unmittelbares Feedback. Die KI reagiert auf therapeutische Interventionen, zeigt typische Muster wie Widerstand, Übertragung oder Krisenreaktion. Das ist ein Quantensprung in der Ausbildungsqualität – und ein Beispiel dafür, wie KI nicht ersetzt, sondern ergänzt. Ein Flugsimulator ersetzt ja auch nicht das reale Fliegen. Aber es hilft, sich auf das reale Fliegen simuliert sicher vorzubereiten.
PRAXISTEIL:
Demonstrieren Sie für sich einmal einen Ausbildungsdialog:
-> Prompt: ‘Du bist eine Patientin mit Borderline-Persönlichkeitsstörung. Ich bin Therapeut im Erstgespräch. Reagiere authentisch auf meine Fragen – inklusive typischer Abwehrmuster.’
-> Führen Sie kurz das Gespräch – beobachten Sie dabei, wie die KI Widerstand, Idealisierung oder Abwertung simuliert
-> Diskussion: Was kann diese Methode ihrer Beobachtung nach für die Ausbildung leisten? Was bleibt unersetzlich?
KI in der Psychotherapieforschung
Stellen Sie sich vor: Sie planen eine Studie zur Wirksamkeit von DBT bei Borderline.
Früher bedeutete das: Monate der Literaturrecherche, händisches Codieren von Studien, endlose Meetings über das Forschungsdesign.
Mit KI-Unterstützung können Sie in einem Bruchteil der Zeit eine strukturierte Übersicht über dieses Thema erstellen, Forschungslücken identifizieren und Ihr Design optimieren. Das ist kein Wunschdenken – das ist der Stand der heutigen Praxis im Jahr 2026.
KI kann in der Planungsphase eine Fülle von Aufgaben übernehmen:
Besonders wertvoll in der Psychotherapieforschung, wo Stichproben oft klein sind: KI kann Powerkalkulation und Studiendesign optimieren und patientenspezifische Merkmale in Simulationen einbeziehen.
Drittmittelanträge sind zeitintensiv und komplex. KI kann genau hier nun helfen, Anträge strukturiert zu formulieren, Argumente zu schärfen und formale Anforderungen zu überprüfen. Im Qualitätsmanagement kann KI Forschungsprozesse dokumentieren, Abweichungen identifizieren und Berichte generieren. Der Forscher bleibt Steuermann – KI ist gewissermaßen der Motor in diesem Bild.
Automatisierte Literaturrecherche und semantische Analyse sind zwei der stärksten Werkzeuge:
Hier ist besondere Sorgfalt gefragt. KI kann Textentwürfe erstellen, Formulierungen schärfen und Strukturen vorschlagen.
Aber: Wissenschaftliche Verantwortung liegt immer beim menschlichen Autor. KI-generierte Texte müssen transparent gekennzeichnet werden. Halluzinationen – also sachlich falsche, aber plausibel klingende Aussagen – sind ein ernstes Risiko. Jede KI-Aussage über einen Menschen muss von einem Menschen geprüft werden.
PRAXISTEIL – Live-Beispiel
Szenario: ‘Ich möchte eine systematische Übersichtsarbeit zu KI in der Psychotherapieforschung erstellen.’
-> Führe folgenden Prompt einmal persönlich durch: “Identifiziere die wichtigsten Forschungslücken zum Thema KI-gestützte Diagnostik in der Psychotherapie”. Strukturiere deine Antwort nach: aktueller Forschungsstand, Desiderate (also erwünschte Dinge die aber noch fehlen) und mögliche Forschungsfragen.’
-> Betrachte nun den Output sehr kritisch: Die Qualität der Strukturierung, seine Grenzen (fehlende aktuelle Quellen, Halluzinationsrisiko)
-> Meine Kernaussage: KI ist – Stand 2026 – ein erster Entwurf – nicht das Endprodukt.
KI in der Psychotherapiepraxis – Der praktische Kern
Dieser Teil des Vortrags ist der, der Sie vielleicht am meisten überraschen wird. Denn es geht nicht um Theorie.
Es geht um das, was bereits jetzt, heute, in der täglichen therapeutischen Arbeit möglich ist. Und es geht um konkrete Beispiele aus der Praxis – inklusive der Grenzen, die wir dabei dringend im Blick behalten müssen.
Wer KI effektiv nutzen will, muss lernen zu ‘prompten’ – also klare, strukturierte Anfragen zu formulieren. Die Qualität des Outputs hängt direkt von der Qualität des Inputs ab.
Gute Prompts sind präzise, geben Kontext, definieren eine Rolle (‘Ich bin ein erfahrener Psychotherapeut…’), benennen das gewünschte Format und ermöglichen Verfeinerung durch Nachfragen.
Ein Therapeut gibt anonymisierte Sitzungsnotizen einer komplexen Patientin ein und fragt die KI: “Was sind die zentralen Konfliktthemen über 200 Sitzungen hinweg?”
Die KI identifiziert: Scham und Minderwertigkeitsgefühle, Kontroll- und Machtkämpfe in Beziehungen, emotionale Dysregulation als Kernproblematik.
Der Therapeut erhält in Minuten eine strukturierte Übersicht, die er sonst stundenlang aus Notizen destilliert hätte. Das ist keine Diagnose – das ist eine erste Orientierungshilfe.
In einem recht spannenden Buch von den Psychotherapeuten Raile und Geissler wird uns ein recht eindrucksvolles Beispiel gezeigt:
Ein Therapeut gibt die Schilderung einer Patientin ein – Frau M., mit Selbstverletzungen, instabilen Beziehungen, Substanzgebrauch, Kindheitstraumatisierung – und fragt die KI nach einer differentialdiagnostischen Einschätzung.
Die KI kommt zur Diagnose: Emotional instabile Persönlichkeitsstörung, Borderline-Typ (ICD-10: F60.3), mit komorbider Depression und Substanzgebrauchsstörung. Sie schließt andere Diagnosen begründet aus. Wichtig: Diese diagnostische Hypothese ersetzt nicht das klinische Gespräch – aber sie kann ein wertvoller zweiter Blick sein.
Vor einer schwierigen Sitzung kann KI helfen, eine Intervention zu entwickeln, zu reflektieren und zu schärfen. “Ich plane, mit meinem Patienten über seine narzisstische Verletzlichkeit zu sprechen.” Welche Formulierungen wären therapeutisch hilfreich, welche potenziell schädlich?” Eine solche Anfrage kann die Vorbereitung für den Therapeuten erheblich bereichern.
KI kann individuell angepasste psychoedukative Materialien in Minuten erstellen: Informationsblätter für Patienten zu Borderline, Trauma, Angststörungen – angepasst an Bildungsniveau, Therapiephase und spezifische Bedürfnisse.
Für Kinder kann KI verständliche Metaphern entwickeln. Ein Beispiel wäre: Die KI erklärt einem Kind seine Angst als “Wachhund im Gehirn, der manchmal zu laut bellt” – Das ist immer noch präzise, aber sehr kindgerecht und wirksam.
Datenschutz ist nicht verhandelbar: Keine echten Patientendaten in KI-Systeme! Immer anonymisieren oder fiktionalisieren.
Die freien Versionen von Chat GPT und Claude speichern Daten nur während einer Sitzung – aber die DSGVO-Anforderungen erfordern genaue Kenntnis der genutzten Systeme.
Die therapeutische Urteilskraft bleibt unersetzlich. Die KI liefert nur Hypothesen, aber keine Diagnosen. Und: Patienten haben ein Recht zu wissen, wenn KI in der Behandlung eine Rolle spielt.
PRAXISTEIL – Live-Beispiel
Live-Demonstration (Kernstück dieses Beitrages):
-> Führen sie folgenden Prompt mal aus: “Ich bin Psychotherapeut.” Erstelle ein psychoedukatives Arbeitsblatt für eine erwachsene Klientin mit Borderline zum Thema Emotionsregulation. Bildungsniveau: mittlere Reife. Therapiephase: Stabilisierung. Ton: “warm, nicht belehrend, hoffnungsvoll.”
-> Wenn sie sich den Output dann später durchlesen: “Was ist gut? Was würde der Therapeut anpassen?
-> Zweite Demo: ‘Welche OPD-2-Achse ist bei folgender Symptomatik relevant: …’ „Frau L. (32 Jahre) stellt sich in der Ambulanz vor. Sie berichtet, dass sie sich in sozialen Situationen oft ‚wie versteinert‘ fühlt. Sie hat das Gefühl, keine Kontrolle über ihre Emotionen zu haben, wenn sie kritisiert wird; dann bricht ihr Selbstwertgefühl sofort massiv zusammen. Es fällt ihr schwer, ihre eigenen Impulse zu steuern, und sie beschreibt eine tiefe innere Unsicherheit darüber, wer sie eigentlich ist und was sie fühlt. Zudem gibt sie an, dass es ihr kaum möglich ist, sich in die Absichten anderer Menschen hineinzuversetzen, wenn sie sich gestresst fühlt, was immer wieder zu heftigen, unkontrollierten Konflikten führt.“
Welche OPD-2-Achse ist bei folgender Symptomatik primär relevant?
In diesem Beispiel ist Achse IV (Struktur) die richtige Antwort.
Begründung: Die Symptome (mangelnde Impulssteuerung, unsicheres Selbstbild, Schwierigkeiten bei der Affektregulation und die eingeschränkte Fähigkeit zur Empathie/Mentalisierung unter Stress) sind klassische Merkmale für Einschränkungen in den Strukturniveaus (Selbstwahrnehmung, Selbstregulierung, Fremdwahrnehmung und Kommunikation).
-> Die Kernaussage hierbei: KI ist ein hocheffizienter Assistent – die klinische Verantwortung bleibt immer beim Menschen.
Ethik, Grenzen und gesellschaftliche Verantwortung
Ich möchte diesen Beitrag mit einer Frage beenden, die keine einfache Antwort hat: Wie wollen wir als Gesellschaft mit dieser Technologie umgehen? Diese Frage betrifft nicht nur Techniker und Politiker. Sie betrifft uns alle – und als Psychotherapeuten tragen wir dabei eine besondere Verantwortung.
KI reproduziert die Daten, mit denen sie trainiert wurde – inklusive gesellschaftlicher Vorurteile, kultureller Blindflecken und struktureller Ungleichheiten.
Eine KI, die hauptsächlich auf englischsprachigen, westlichen Daten trainiert wurde, wird kulturelle Nuancen im deutschen oder österreichischen Kontext möglicherweise nicht ausreichend abbilden. Wir müssen lernen, diese Grenzen zu erkennen und kritisch zu hinterfragen.
Die Integration von KI in die Psychotherapie ist kein rein technisches Problem. Es ist eine gesellschaftliche Frage:
Diese Fragen brauchen Antworten – und Psychotherapeuten müssen Teil dieser Antworten sein.
Meinen Beitrag verstehe ich als eine Einladung, die Rolle von KI in der Psychotherapie nicht nur zu beobachten, sondern aktiv mitzugestalten.’
Das ist mein Aufruf an Sie heute. Werden Sie nicht zum Zuschauer. Lernen Sie die Technologie kennen. Entwickeln Sie eine fundierte, kritische Haltung. Bringen Sie Ihre Expertise in die Diskussion ein.
PRAXISTEIL – Live-Beispiel
3 Leitfragen an den Leser dieses Beitrages:
-> Frage 1 (einfach): ‘Welchen Ihrer heutigen Arbeitsprozesse würden Sie einer KI anvertrauen?’
-> Frage 2 (komplex): ‘Wie erklären Sie einem Patienten, dass Sie KI in der Vorbereitung seiner Sitzung genutzt haben?’
-> Frage 3 (provokativ): ‘Was passiert mit der Psychotherapie, wenn KI-Assistenten so gut werden, dass sie keinen Therapeuten mehr brauchen?’
-> Hinweis: Es gibt derzeit keine richtigen oder falschen Antworten – Das Ziel ist und bleibt eine kritische Reflexion des Themas…
ABSCHLUSSSTATEMENT
Die Zukunft der Psychotherapie wird nicht allein von technologischen Fortschritten bestimmt –
sondern von der Fähigkeit der Profession, diese verantwortungsvoll und kreativ zu gestalten.
KI ist ein Werkzeug – und wie bei jedem Werkzeug liegt ihr Wert letztlich in der Hand, die es führt.
HANDOUT – KURZUEBERSICHT FUER TEILNEHMENDE
Was ist KI?
KI = Mustererkennung in grossen Datenmengen. Kein Bewusstsein, keine Empathie. Werkzeug – kein Ersatz.
KI in Wissenschaft & Ausbildung
Therapieschulendialoge, Patientensimulation, Seminarvorbereitung, Forschungsassistenz.
KI in der Forschung
Literaturrecherche, Datenanalyse, Publikationsunterstuetzung – mit kritischer Haltung gegenueber Halluzinationen.
KI in der Praxis
Diagnostik (OPD-2, ICD-10), Interventionsvorbereitung, Psychoedukation, Prozessreflexion.
Ethik & Verantwortung
DSGVO beachten. Transparenz gegenueber Patienten. Kritische Reflexion. Aktiv mitgestalten.
5 MODERATIONSFRAGEN FUER DIE DISKUSSION
Jürg Willi war m.E. für lange Zeit der bekannteste und auch fähigste Paartherapeut im deutschsprachigen Raum. Seine Bücher sind ein Dokument lebenslangen Nachdenkens über das, was Paare zusammenhält oder auch trennt.
Als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie hat er sich ganz dem Thema von Beziehungskonflikten in der Partnerschaft, aber auch innerhalb des sozialen Umfeldes befasst. Und genau dieser Punkt macht seine Werke so praxisnah. Eine Zweierbeziehung ist nämlich nie isoliert zu betrachten. Es ist ein kleines Konstrukt innerhalb einer großen Gesellschaft. Eltern, Schwiegereltern, Kinder, Kollegen, Freunde, Nachbarn … sie alle haben irgendwie Einfluss auf unsere Partnerschaft. Wie man nun hiermit umgehen kann, das zeigt dieses fantastische Buch.
Es sind viele Bereiche, die wir ansprechen können: Angefangen vom Umgang mit Borderline oder einer anderen belastenden Störung, aber auch über Future Faking, Love Bombing und Gaslighting die immer häufiger in unsere Gesellschaft zu beobachten sind.
Ich möchte aber nicht nur über Fragen sprechen, sondern auch praxisgerechte Lösungen anbieten:
Buchen Sie sich einfach auf meinem Online-Kalender ein Zeitfenster oder nutzen Sie mein klassisches Kontaktformular um mit mir in Verbindung zu treten. Ich freue mich auf Sie. Ihr Marcus