Borderline Medikamente?

1. Borderline – Typische Medikamentierung bei Borderline

Borderline ist eine Entwicklungsstörung in der Bindungsreife-EntwicklungPraktisch für alles ist doch ein Kraut gewachsen. Denn, Friedrich Schiller soll ja auch gesagt haben „Suchst du das Höchste, das Größte? Die Pflanze kann es dich lehren.“ Wenn das nun stimmt, gibt es dann auch etwas, um Borderline mit Hilfe von Medikamenten zu heilen oder zumindest zu behandeln? Meine kurze knappe Antwort: „Heilen Nein! Behandeln JA!“

Im Bild sehen wir hier die 9 Kriterien für Borderline nach dem ICD11 und ICD10Borderline ist nämlich eine Störung der Bindungsreife-Entwicklung in den ersten Lebensjahren und damit keine Krankheit in dem klassischen Sinne. Darum können Medikamente hier – neben einer Psychotherapie – auch nur lindernd für die Symptombehandlung eingesetzt werden.

👉 Was sind nochmals die typischen Symptome von Borderline?

  • Angst, Angst und nochmals Angst!
    • Für die akute Angst verschreiben Ärzte / Psychiater oft Benzodiazepine, die aber wegen ihres starken Suchtfaktors nur kurz eingesetzt werden sollten.
  • Oft begleitet auch eine Depression oder eine generelle Angststörung den Borderliner.
    • Da kommen dann Medikamente wie zum Beispiel Antidepressiva zum Einsatz. Vorzugsweise hier die Gruppe der SSRI´s (Selektiv Serotonin Reuptake Inhibitors / die selektiven Serotonin Wiederaufnahmehemmer), welche direkt auf den Serotoninspiegel im Gehirn Einfluss nehmen.
  • Teilweise und auch nur zeitweise begrenzt, treten bei Borderline auch psychosenahe Erlebnisse, Hochstress oder Phasen maximaler Anspannung
    • In diesen Fällen werden dann oft Neuroleptika zum Beruhigen (Sedieren) verschrieben.

Psychopharmaka sind aber keine Wundermittel, denn wie geht nochmal der alte Apothekerspruch:? „Alles, was wirkt, hat auch Nebenwirkungen, denn was keine Nebenwirkungen hat, dass hat auch keine Hauptwirkung.“

👉 Was aber sind nun die Nebenwirkungen von Psychopharmaka?

  • Gewichtszunahme,
  • Trockener Mund
  • Magen- Darmprobleme,
  • Schlafstörungen,
  • Kopfschmerzen,
  • Blutdruckprobleme,
  • Herzrhythmusstörungen und
  • Eine veränderte Sexualität.
  • häufig Trägheit und Antriebslosigkeit
  • Selten aber trotzdem vorhanden: ein sogenanntes „Nebensichstehen“ in Form einer Selbstentfremdung

Geht das vielleicht auch anders? Sind Psychopharmaka denn – neben einer Psychotherapie – die einzige Lösung im Kampf gegen Borderline?

Seit über zwei Jahrzehnten gehe ich dieser Frage nach und bin mich – auch bereits seit einigen Jahren – mit der Thematik der Psychobiotischen Ernährung am Auseinandersetzen. Psychobiotische Lebensmittel sind alle Lebensmittel, die zu einer besseren psychischen Gesundheit führen können. Wenn man mal im Internet nach Psychobiotika forscht, dann kommt man schnell mit präbiotischen und fermentierten Lebensmitteln in Kontakt. Diese sind mit Sicherheit eine hilfreiche Unterstützung im Kampf gegen die Widrigkeiten denen sich ein Mensch mit einer Borderline-Störung gegenüber sieht.

Ich möchte aber noch weiter vorne anfangen. Mein Denkansatz befasst sich mit der Frage: Aus was bestehen wir / unser Körper eigentlich? Denn der Satz „Du bist was du isst“ des deutschen Philosophen Ludwig Feuerbach (1804 – 1872) zeigt, was die asiatische Medizin immer wieder predigt: „Die Ernährung ist die Grundlage unserer Gesundheit.“ Darum möchte ich mal damit anfangen, aus welchen Stoffen wir als Mensch bestehen: Wir bestehen aus Wasser, Eiweiß, Fett und Mineralstoffen. Um diese Stoffe in Gleichgewicht zu halten – denn wir verbrauchen die Stoffe ja auch – benötigen wir von außen eine ganz bestimmte Menge folgender essentieller Stoffe:

2. Die „Zutaten von uns Menschen“

Auflistung der 47 essentiellen Stoffe aus denen der Mensch bestehtEs gibt 47 essentielle Stoffe oder „Zutaten“ aus denen wir als Mensch bestehen:

AMINOSÄUREN (8):

  • Isoleucin (C6H13NO2)
    • Aufbau neuer Gewebe. Wichtig im Sport
  • Leucin
    • Aufbau von Muskelgewebe
  • Lysin
    • Wachstum von Knochen, Zellteilung, Wundheilung. Bildung von Enzymen, Hormonen und Antikörpern
  • Methionin
    • Antioxidant, Fördert Entgiftung und Ausscheidung, gut gegen Krebs
  • Phenylalanin
    • Muskelaufbau, Bildung von Hormonen und Katecholaminen (Stressabbau)
  • Threonin
    • Bildung von Glycin / Serin 👉 Produktion von Kollagen / Elastin und Muskelgewebe
  • Tryptophan
    • Bildung von Serotonin / Melatonin. Schlafrhythmus / Schmerzempfinden
  • Valin
    • Für die Funktion von Nerven- und Muskelgewebe

FETTSÄUREN (2):

  • Omega-3 a-Linolsäure
    • Blutdruckregulation / Nierenfunktion, Blutgerinnung, Immunabwehr
  • Omega-6 Linolsäure
    • Regulation der Energieproduktion, Gesundheit von Knochen / Haut / Haar

MINERALIEN & SPURENELEMENTE (22):

  • Bor
    • Calcium- Magnesiumstoffwechsel, Hormonhaushalt Östrogen / Testosteron
  • Calcium
    • Knochen, Signalübertragung in Muskeln und Nerven
  • Magnesium
    • Aufbau Knochen / Zähne, Muskel- und Nervenfunktion
  • Natrium
    • Wasserhaushalt, Blutdruck
  • Kalium
    • Elektrolyt, Nervenimpulse; Funktionen der Zellen / Nerven / Muskeln
  • Phosphor
    • Aufbau von Knochen / Zähnen / DNS / Zellmembranen, Energiegewinnung
  • Chlor
    • Osmotischer Druck, Wasser-Elektrolyt-Säure/Basen-Haushalt
  • Chrom
    • Stoffwechsel, Insulinaktivität
  • Cobalt
    • Bildung von B12 (Cobalamin), Blutbildung, Nerven
  • Eisen
    • Sauerstofftransport, Energieversorgung, Immunsystem
  • Jod
    • Temperatur, Zellwachstum, Schilddrüse
  • Kupfer
    • Gehirn / Nerven, Kollagen, Sauerstoff, Energiestoffwechsel
  • Mangan
    • Knorpel / Knochen
  • Molybdän
    • Leberschutz, Xanthinoxidase
  • Selen
    • Schutz vor Radikalen, Wichtig für Spermien und im Kampf gegen Krebs
  • Zink
    • Wachstum, Wundheilung, Immunabwehr
  • Arsen
    • Stoffwechsel der Aminosäuren, Bildung roter Blutkörperchen
  • Fluor
    • Knochen / Zähne
  • Nickel
    • Hormonstoffwechsel, Blutgerinnung
  • Silizium
    • Mineralisierung der Knochen
  • Vanadium
    • Mineralisierung von Knochen und Zähnen, Stoffwechsel von Eisen
  • Rubidium
    • Im ZNS Zentralen Nervensystem für Nervenimpulse

VITAMINE (13):

  • Vitamin A (Retinol)
    • Funktion lichtempfindlicher Nervenzellen. Lunge, Darm, Infektionsabwehr
  • Vitamin B1 (Thiamin)
    • Erhaltung von Nerven- und Herzmuskelgewebe, Wachstum
  • Vitamin B2 (Riboflavin)
    • Zellfunktion, Wachstum, Entwicklung
  • Vitamin B3 (Niacin)
    • Bestandteil div. Coenzyme, Auf-/Abbau von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweiß, Fettstoffwechsel
  • Vitamin B5 (Pantothensäure)
    • Fettstoffwechsel, Auf- und Abbau von Fetten
  • Vitamin B6 (Pyridoxin)
    • Immunsystem, Gegen Müdigkeit, Bildung roter Blutkörperchen
  • Vitamin B7 (Biotin)
    • Normalisierung der Psyche, „Schönheitsvitamin“, Haut / Haare,
  • Vitamin B9 (Folsäure)
    • Zellteilung und Zellbildung, Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Vitamin B12 (Cobalamin)
    • Energiestoffwechsel, Bildung Blutzellen und Nervenhüllen
  • Vitamin C
    • Aufbau Bindegewebe (Kollagen), Knochen, Zähne, antioxidativ
  • Vitamin D
    • Knochenstoffwechsel, Calcium / Phosphat-Aufnahme, Knochenmineralisierung
  • Vitamin E
    • Radikalenfänger
  • Vitamin K
    • Blutgerinnung

Am Ende möchte ich noch zwei Stoffe / Zutaten erwähnen, die auch essentiell sind:

  • Wasser und
  • Sauerstoff

Damit wären wir bei insgesamt 47 essentiellen Stoffen.

Wie heißt es so schön in der Bibel? „Gott machte den ersten Menschen aus dem Staub des Erdbodens.“ Und es ist wirklich interessant, dass wir aus genau diesen 47 essentiellen Stoffe bzw. „Zutaten“ bestehen, die wir auch in einem Klumpen Lehm finden …

👉 Was aber bedeutet dies für unsere körperliche / geistige Gesundheit?

Nun, wer sich über längere Zeit müde, schlapp, depressiv fühlt, vergleichbar als lebe er mit angezogener Handbremse / oder unter seinen eigentlichen Möglichkeiten, der braucht das nicht so einfach hinzunehmen. Häufig fehlt es ihm dann einfach an einem der erwähnten 47 Bausteine, um den Stoffwechsel wieder in Gang zu bekommen. In der Biochemie gilt nämlich: es sind diese 47 essentiellen Stoffe, die uns unser Leben überhaupt erst ermöglichen. Sie sind so wichtig, dass – würde auch nur ein einziger hiervon fehlen, wir nicht mehr weiterleben könnten. Darum werden sie auch als essentiell, als lebensnotwendig bezeichnet, dann das Wort kommt – wie so oft – aus dem lateinischen Wortschatz: „essentialis“ 👉 wesentlich / hauptsächlich.

Was würde nun geschehen, wenn einer dieser Stoffe nicht mehr zu 100% vorhanden wäre – und was hat das alles mit Borderline zu tun? Könnten andere Stoffe seine Funktion dann ausgleichen? Nein, auf gar keinem Fall! Dann würde dasselbe wie mit einer Kette geschehen. Sie reißt an der schwächsten Stelle.

Auf unseren Organismus übertragen bedeutet dies: Würde nur ein einziger Stoff weniger abrufbar sein – sagen wir mal nur zu 80% – dann sinkt unser Gesamt-Energie-Pegel auf dieses niedrigere Niveau. Aber das ist noch nicht alles! Wenn der Mangel noch stärker wird, dann sind wir nicht nur energieärmer, dann können auch ernsthafte körperliche oder geistige Krankheiten oder Störungen entstehen / denken wir an Angst und Panikzustände bei Borderline – und in der Regel finden hier die Schulmediziner selten eine Ursache. Gerade die Schulmedizin, die ja sehr symptombezogen diagnostiziert, kann dann oft nur ein Medikament verschreiben, um das Symptom aber nicht die eigentliche Ursache zu bekämpfen.

👉 Wusstest du, dass wir uns heute mit vielen psychologischen Problemen wie ADHS, Süchten, Depressionen auseinandersetzen müssen, die aber genau auf solche Mängel zurückzuführen sind?

Bei Muskelkrämpfen ist uns ja völlig klar, dass das an einem Magnesiummangel liegen könnte. Und bei häufigen Infektionen geben viele Ärzte zum Glück u.a. Zink.

Wusstest du aber, dass hinter migräneartigen Kopfschmerzen, einem Tinnitus oder auch Herzrhythmusstörungen ebenfalls ein zu wenig an Magnesium stecken kann?

👉 Oder was steckt hinter den vielen Depressionen? Etwa auch ein Mangel? Vielleicht ein Mangel an den gehirnaktiven essentiellen Aminosäuren Tryptophan, Phenylalanin oder Tyrosin? Ja! Denn genau sie sind nämlich für die Bildung all der Hormone wichtig, die für unsere Motivation und Stimmung zuständig sind:

  • Zum Beispiel das Stimmungshormon Serotonin
  • sowie die Antriebshormone Dopamin und Noradrenalin.

Die Formel hierbei ist eigentlich recht einfach: Habe ich nur wenig Aminosäuren zur Verfügung, dann kann mein Körper auch nur wenig Hormone bilden. Dann fühlt sich mein Leben so an, als würde ich – wie vorhin bereits verglichen – mit angezogener Handbremse unterwegs sein. Die gute Nachricht hierbei ist aber: Das alles muss keinesfalls so hingenommen werden! Und wie wir uns dagegen wehren können, dass möchte ich dir in diesem Artikel jetzt gerne einmal näher zeigen:

3. Serotonin – Helfen bei Borderline wirklich nur Antidepressiva?

Die fünf Gruppen der Neurotransmitter sind Aminosäuren, Monoamine, Katecholamine, Opioide und lösliche GaseUnsere Nervenzellen unterscheiden sich zuallererst einmal grundlegend von allen anderen Körperzellen und zwar durch ihre besondere Verbindungsart, die Synapse (griechisch „zusammen greifen“) über die Signale von einer Zelle zur anderen übertragen werden.

In den meisten Fällen werden dafür chemische Stoffe / sogenannte Neurotransmitter genutzt, von denen wir heute ca. 100 verschiedene Botenstoffe kennen / vermutlich gibt es aber deutlich mehr. Darunter fallen folgende fünft Gruppen:

  • Aminosäuren wie GABA, Glutamat, Glycin
  • Monoamine wie Serotonin, Histamin
  • Katecholamine: Dopamin, Noradrenalin, Adrenalin
  • Opioide: Dynorphin, Endorphin, Enkephalin
  • Lösliche Gase NO Stickstoffmonoxid; CO Kohlenmonoxid

Jeder dieser Stoffe hat sein ganz eigenes Wirkspektrum. Für die Kommunikation unter den Nerven sind jetzt aber besonders Acetylcholin, Serotonin, Dopamin und GABA wichtig.

Und geht es aber speziell um unsere Stimmung, dann ist ein Mangel an Serotonin mit das am häufigsten auftretende Problem.

Der Hunger nach diesem Botenstoff gleicht fast einer Epidemie in unserer westlichen Zivilisation und betrifft praktisch Menschen jeden Alters, Geschlechts und jeder Gesellschaftsschicht.

Das Wort „Brain Fog“ ist heute in aller Munde und wird immer häufiger mit einer verringerten Synthese von Serotonin nach einer Darminfektion wie zum Beispiel mit SARS-CoV-2 in Verbindung gebracht.  

Der Wissenschaftler (Dr. Gottfried Kellerman) schätzt, dass mehr als 80 Prozent aller Erwachsenen in den Vereinigten Staaten an Serotoninmangel leiden! Eine unglaubliche Zahl die nachdenklich macht. Aber was ist dieses Serotonin eigentlich?

3.1. Was ist Serotonin?

Serotonin, das ist wirklich ein interessanter Stoff … Es beeinflusst unseren Schmerz, das Gedächtnis, den Schlaf, unser Essverhalten, das Temperaturgefühl und hat auch Einfluss auf unsere Sexualität. Habe ich zu wenig hiervon, können Panik, Reizbarkeit, Schlafstörungen, PMS und Muskelschmerzen (Fibromyalgie) auftreten. Manche haben nur einzelne dieser Symptome, andere hingegen kämpfen gegen fast alle von diesen gleichzeitig an.

Das dies von zu wenig Serotonin kommen könnte, ist aber nur den wenigsten bewusst, weil sie im Alltag ja immer noch irgendwie funktionieren und arbeiten gehen und nur wegen ihres Perfektionismus in der Regel mehr Dinge erledigt bekommen als ihre „weniger gestörte Umgebung“. Dann wird dieses Verhalten zwar als eine etwas unglückliche, aber nicht veränderbare Persönlichkeits-„Macke“ abgetan.

Ein paar Wenige haben vielleicht noch den Verdacht, dass es irgendetwas mit Serotonin zu tun haben könnte und versuchen es dann mit einem pharmazeutischen Antidepressiva. Dadurch verbessert sich ihr Zustand in der Regel auch etwas und sie denken, es kann nun gar nicht mehr besser werden. Dem ist aber nicht so! Ich möchte mit diesem Beitrag auf eine mehr als interessante Alternative zu all den Psychopharmaka´s aufmerksam machen … unsere essentielle Aminosäure Tryptophan aus der Serotonin gebildet wird. Zurück aber erst einmal zu Serotonin:

3.2. Wirkung von Serotonin

Schauen wir uns die Wirkung von Serotonin mal etwas genauer an. Wenn wir genug davon haben, dann kann unser Gehirn ungehindert positive Gefühle und Gedanken übertragen. Falls aber nicht, dann bleiben diese glücklichen Reaktionen erst einmal aus. In diesem „Serotonin-Vakuum“ ist dann nun Platz frei für die genau entgegengesetzten „Nicht-Glücks-Gefühle“:

  • Ein Glas ist nicht mehr halb voll, sondern halb leer.
  • Anstatt stolz über dich und das, was du erreicht hast zu sein, denkst du nur noch darüber nach, was du nicht (!) erreicht hast.
  • Statt ruhig durchzuschlafen, leidest du unter Schlafstörungen.
  • Anstatt das quirlige Familienleben zu genießen, bist du davon genervt.
  • Statt innerer Ruhe hast du eine permanent vorhandene latente Angst.
  • Anstatt das Leben in vollen Zügen zu genießen und dich darüber zu freuen, kommen bei dir dunkle Wolken am Horizont hoch und du hast vielleicht sogar Selbstmordgedanken.

Mit all diesen Gedankenveränderungen bringen wir heute Serotonin in Verbindung. Nicht nur, aber Serotonin hat einen nicht zu leugnenden großen Anteil daran.

3.3. Serotonin und Tryptophan

Serotonin wird in unserem Körper aus der essentiellen Aminosäure Tryptophan gebildet. Wie kommt mein Körper an diese ran? Nun, wir finden sie erst einmal in unseren Nahrungsmitteln wie Putenfleisch, Rindfleisch und Käse. Denke nochmals an den Satz vom Anfang zurück: „Du bist, was du issst“ In einer 2-Schritt-Reaktion – zuerst Hydroxylierung (Hydroxylgruppen werden zugefügt) und dann Decarboxylierung (das Abspalten einer Carboxylgruppe) wird aus Tryptophan Serotonin in unserem Körper gebildet: Dabei spielen auch die Vitamine B6 und D3 eine sehr wichtige Rolle. Oder etwas einfacher beschrieben: Aus Tryptophan wird zunächst erstmal 5-HTP (5-Hydroxytryptophan) gebildet, dass dann direkt zu Serotonin weiterverarbeitet wird.

Dieser wichtige Prozess kann aber durch viele Faktoren von außen gestört werden, was dann im täglichen Leben zu einem deutlich spürbaren Serotonin-Mangel führt:

  • Einer der Hauptgründe ist, dass in unserer heutigen, modernen Ernährung nicht mehr genug Tryptophan vorhanden ist. Und zu wenig essentielles Tryptophan bedeutet zwangsläufig auch zu wenig 5-HTP und zu wenig Serotonin da wir all diese Stoffe dann nicht mehr selber produzieren können.
  • Koffein, Alkohol und auch Süßstoffe wie Aspartam stehen auch im Verdacht, unsere natürliche Serotoninproduktion zu hemmen.
  • Diese kann sogar durch Schwangerschaft, zu wenig Sonnenlicht oder zu wenig Bewegung komplett unterbrochen werden.
  • Extrem lange und intensive Stressphasen können ganz nebenbei unseren kompletten Serotoninvorrat aufbrauchen.
  • Und nicht zuletzt sollte noch erwähnt werden, dass immer auch eine genetische Veranlagung vorhanden sein kann, die verhindert, dass unser Körper ausreichend Serotonin produziert.

Wenn das auf dich zutrifft, dann lass den Kopf bitte nicht hängen! Wir können hierbei jederzeit effektiv gegensteuern! Selbst der noch so niedrigste Serotoninspiegel kann schnell wieder angehoben werden – und das ist wirklich kein Hexenwerk.

Lass uns jetzt mal drei spektakuläre Nährstoffe genauer unter die Lupe nehmen, um wieder mit unseren guten Gefühlen in Kontakt zu kommen:

  • 5-HTP
  • L-Tryptophan
  • Johanniskraut

4.1 Die 5-HTP-Verwandlung in „wenigen Stunden“

Selbst nach Jahren des Beobachtens fasziniert mich immer noch diese fast schon spontane Veränderung negativer Gefühle in das Gegenteil, wenn ich mir ein ganz bestimmtes Nahrungsergänzungsmittel anschaue, das aus einer einfachen afrikanischen Schwarzbohne – Griffonia simplicifolia – hergestellt wind. Ich spreche hier von 5-HTP (5-Hydroxytryptophan) das trotz aller Unkenrufe 2024 immer noch frei über das Internet erhältlich ist.

Unser Körper kann zwar sein eigenes 5-HTP in Serotonin umwandeln, dabei sollten wir aber auch beachten, dass hierfür immer ausreichend Tryptophan in unserer Nahrung zur Verfügung stehen muss. Wie eben aber bereits gesagt, ist dies heute oft nicht mehr der Fall. Wenn ich nun 5-HTP zusätzlich einnehme, dann bin ich nicht mehr länger nur von dem Tryptophan aus der Nahrung abhängig. Und das wiederum bedeutet, dass ich schnell und auf natürliche Weise spüren kann, wie sich meine Serotoninvorräte wieder auffüllen und ich mit meinem „emotionalen Ich“ wieder in Kontakt komme.

👉 So ganz nebenbei mal gefragt: Ist es denn nicht gefährlich, Tryptophan oder 5-HTP zusätzlich einzunehmen? Hmmm… Gegenfrage: Hast du denn auch Bedenken bei einer Brausetablette Vitamin C oder D? Aber … kann man das wirklich miteinander vergleichen? Meines Erachtens: Ja.

Tryptophan und Vitamin C, D, die B-Gruppe aber auch Calcium, Chlor, Phosphor etc. haben nämlich etwas miteinander gemein: Sie alle sind essentielle Stoffe die wir lebensnotwendig von außen zuführen müssen, damit wir überhaupt am Leben bleiben.

Das heißt aber keineswegs, dass es nicht auch bei diesen lebensnotwendigen Stoffen eine Unter- bzw. eine Obergrenze gibt. Denn selbst bei Wasser – man sollte es nicht glauben – kann ich eine Hyperhydration erzeugen – also eine Wasservergiftung – wenn ich von diesem kostbaren Stoff, viel zu viel zu mir nehme. Jedes Gift hat nämlich seine Dosis, sagte schon Paracelsus 1538 in den „Septem Defensiones“ seinen sieben Verteidigungsreden

Jedoch sind die benötigten Bandbreiten, in denen ich diese Stoffe zu mir nehmen müsste – also die Minimal- und die Maximalmenge – deutlich größer von der Natur aus gegeben als bei den anderen Substanzen. Ich denke hier nur mal an das Lithiumsalz welches in der Psychotherapie als Stimmungsstabilisierer eingesetzt wird und sehr schnell überdosiert werden kann.

Kommen wir aber mal zu 5-HTP / Hydroxytryptophan zurück. 5-HTP wurde bereits vor 1980 in Japan und Europa intensiv untersucht und genutzt. Wir kennen diesen natürlichen und essentiellen Stoff also seit über vier Jahrzehnten intensiver Studien.

In diesen Studien wurde 5-HTP direkt mit aktuell eingesetzten Antidepressiva in seiner Wirkung verglichen. Das Ergebnis: es ist so unglaublich potent und wirksam, dass es im Ergebnis selbst den bewährtesten Antidepressiva – inklusive Prozac (Fluoxetin) – gleichkam oder diese sogar übertrumpfte. Dies alles aber – und das ist für mich mit der wichtigste Grund diese Nährstoffe stärker ins Vidier zu nehmen – immer ohne die negativen Nebenwirkungen, der Psychopharmaka!

In einer oft zitierten Studie bereits aus dem Jahr 1980 durch Dr. van Hiele (gefunden in Michael Murrays Buch: The Encyclopedia of Natural Medicine) wurden 99 Patienten, die durchschnittlich seit neun Jahren als stark depressiv diagnostiziert wurden, 5-HTP-Ergänzungsmittel verabreicht. Die Hälfte der Probanden von ihnen wurde komplett geheilt und der andere Teil erfuhr deutliche, starke Verbesserungen. Das Fazit von Dr. van Hiele war: „Ich habe in den 20 Jahren meines Wirkens niemals einen Wirkstoff verwendet, der

  • (1) so schnell wie 5-HTP wirkte;
  • (2) der die Patienten wieder so komplett zu den Personen machte, die sie einmal waren [und]
  • (3) so völlig ohne Nebenwirkungen war.“

Es gibt viele weitere Studien – gefunden auf www.zentrum-der-gesundheit.de –  in denen diese sagenhafte Sicherheit und Wirkung von 5-HTP – sogar im gleichzeitigen Gebrauch mit rezeptpflichtigen Antidepressiva – beschrieben werden:

  • Nehmen wir einmal die Studie, die direkt vom Hersteller von Prozac / auch bekannt als Fluoxetin das zeitweise das am häufigsten verwendete Antidepressiva in den Vereinigten Staaten war – Eli Lilly (Indianapolis, Indiana) durchgeführt wurde.

In dieser wurde 5-HTP kombiniert mit Prozac (Fluoxetin) eingenommen. Die Aktivität von Serotonin wurde durch das pharmazeutische Prozac selber um 150 Prozent erhöht. Nachdem aber 5-HTP zusätzlich gegeben wurde, vervierfachte sich das Ergebnis auf sagenhafte 615 %!

  • Ein anderes weltweit verwendetes, in Europa jedoch etwas besser bekanntes Antidepressiva ist Fluvoxamin. Auch dieses wurde mit 5-HTP in Studien verglichen. Das Ergebnis: 5-HTP half bei 68 % der depressiven Patienten zu einer Besserung im Vergleich zu Fluvoxamin mit 62 %
  • In einer weiteren Studie mit Fluoxamin (auch ein SSRI) ging es dann um Angst- und Paniksymptome: 5-HTP half in 58 % der Fälle, im Gegensatz zu Fluvoxamin mit 48 %.

Ich persönlich bin echt begeistert darüber, wie schnell 5-HTP die Stimmung derjenigen anheben kann die es einnehmen – selbst wenn Sie schon sehr lange unter depressiven Stimmungen gelitten und praktisch vergessen haben, wie es ist, optimistisch und fröhlich durchs Leben zu gehen. Es dauert oft nur ein bis zwei Tage, dass sich durch die Einnahme von 5-HTP die Angst und die negativen Gefühle wie in Luft auflösen, sich der Schlaf verbessert und dass Selbstbewusstsein stabilisiert. Immer wieder kann man dann beobachten, wie in mürrischen Gesichtern freundliche Gesichtszüge entstehen, wie schüchterne und verlegene Personen auf einmal richtig kommunikativ werden.

Wer dieses natürliche Mittel nicht mal selber ausprobiert hat, kann sich gar nicht vorstellen, wie es ist, diese Veränderung am eigenen Leibe zu spüren.

Wieviel sollte man hiervon nehmen? Üblicherweise wird als Tagesdosis eine Menge zwischen 150 bis max. 500 mg empfohlen. Die University of Maryland Medical Center – ein Lehrkrankenhaus aus Baltimore, Maryland, USA – rät zu nicht mehr als 150 bis 300 mg über den Tag verteilt … Um den Schlaf zu unterstützen, sollte abends eine Dosis zwischen 100 bis max. 300 mg. genommen werden. Geht es um die Unterstützung der Stimmung und der Appetitkontrolle, wird empfohlen, über den Tag verteilt die Menge einzunehmen, wobei 300 mg. als Einzeldosis nicht überschritten werden sollte.

👉 Bitte sprecht hier aber immer mit eurem Arzt oder einem Apotheker hierüber. Dies ist lediglich eine allgemeine Empfehlung und ersetzt niemals ein Gespräch mit eurem Mediziner

Die Chancen, dass 5-HTP dir hilft, ist jedoch extrem hoch. Aber es funktioniert nicht bei jedem. Wer sich nach einer Woche mit einer Dosis von 300 Milligramm 5-HTP täglich nicht deutlich besser fühlt, sollte sich ein anderes – auch hervorragendes – serotoninerhöhendes Mittel mal näher anschauen:

4.2. Tryptophan – Das Serotonin-Wunder 😊

Warum auch immer … ein kleiner Prozentsatz derjenigen, die 5-HTP nehmen, stellen fest,

  • dass Sie entweder überhaupt keine Wirkung verspüren,
  • sie dadurch schläfrig werden,
  • leichte Übelkeit spüren oder
  • sich anders unwohl fühlen.

    👉 Bitte beachte: Falls bei dir irgendein negatives Symptom durch 5-HTP oder ein anderes Mittel auftritt, dann setz es bitte direkt ab! Wenn du zu diesem Personenkreis gehörst, dann möchte ich dir jetzt noch zwei weitere hervorragende Alternativen zeigen. Ich denke, dass mindestens eine oder vielleicht sogar beide für dich das genau Richtige sein müsste(n).

👉 Die erste Alternative ist die Aminosäure Tryptophan. Es ist ja hinlänglich bekannt, dass eiweißreiche Nahrungsmittel diese besondere Aminosäure enthalten. Viele wissen aber nicht, dass man Tryptophan genauso als Nahrungsergänzungsmittel frei erhältlich kaufen kann. In konzentrierter Form zwischen den Mahlzeiten eingenommen, wird es sogar deutlich schneller umgewandelt, als wenn es erst einmal aus dem allgemeinen Essen aufgenommen werden muss, wo es außerdem nicht so konzentriert enthalten ist und anschließend mit den anderen Aminosäuren im Blutkreislauf darum kämpfen muss, in unser Gehirn zu gelangen.

  • In Studien hat man festgestellt, dass die Tryptophan-Präparate praktisch genauso schnell und beeindruckend positiv wirken wie 5-HTP
    • Das Fehlen von Tryptophan in unserer Ernährung senkt einerseits unseren Serotoninspiegel und erhöht damit die Anzahl an Depressionen (inklusive Winterdepressionen), Schlafstörungen, Panik und Wut,
    • andererseits kann zusätzliches Tryptophan durch Nahrungsergänzungsmittel unseren Serotoninspiegel um bis zu 200 % erhöhen. Das schafft derzeit kein mir bekanntes Psychopharmaka!

  • Fast schon legendär ist die positive Wirkung von Tryptophan auf unseren Schlaf … Aus Tryptophan erzeugt unser Körper nämlich Serotonin, das er abends (in der Zirbeldrüse) dann in Melatonin umwandelt.

Andere Studien zeigen weitere Stärken beim Prämenstruellen Syndrom (PMS) und der Fibromyalgie, die fast schon epidemieähnlich unsere Gesellschaft mit chronischen Schmerzen plagt.
Wie wirksam Tryptophan ist hat mir mal eine Studie gezeigt, in der mit diesem Mittel zwanghafte Vögel daran gehindert wurden, sich in Gefangenschaft selbst die Federn auszureißen.” Es gibt sogar ein Tryptophan-Mittel, dass auf dieser Studie basiert (Avian Trangquility). Es wird von Tierärzten verwendet, die mit zwangsgestörten Papageien arbeiten.

👉 Was aber, wenn ich bereits ein pharmazeutisches Antidepressivum einnehme? Kann ich da zusätzlich Tryptophan nehmen?

Natürlich bitte ich dich, hierzu auch mit deinem Arzt zu sprechen. Vielleicht kann dir aber auch folgende Studie eine Entscheidungshilfe darstellen: In einer britischen Studie von Durstin, Devarajan und Kutcher – nachzulesen in dem Journal of Psychopharmacol Juni 2001 – wurde Patienten Tryptophan gegeben, die gleichzeitig mit einem Antidepressiva behandelt wurden. Das Ergebnis? Bei mehr als 50% der Teilnehmer verringerten sich die depressiven Symptome plötzlich (!) und nachhaltig… In einer anderen Studie wurde Tryptophan mit Prozac kombiniert und erhöhte schlagartig, die Schnelligkeit der antidepressiven Wirkung. Ganz wichtig bei dieser Studie war aber, dass die typischen Nebenwirkungen des pharmazeutischen Präparates – die Schlafstörungen – auf einmal verschwanden.

In Deutschland ist Tryptophan immer noch rezeptfrei erhältlich. Seine komplette Wirkung im Körper ist immer noch nicht komplett erforscht… Zum einen wird innerhalb von nur wenigen Minuten in 5-HTP und dann in Serotonin (und dann abends Melatonin) umgewandelt, es wird auch dazu verwendet, das wichtige B-Vitamin Nicotinsäure (Vitamin B3 – wichtig für unseren Stoffwechsel) und viele andere wertvolle Enzyme im Körper herzustellen. Ich persönlich halte es für Kindern, für jeden mit stärkeren Schlafstörungen oder auch bei schwangeren oder stillenden Frauen für eine gelungene Alternative als Psychobiotika im Vergleich zu den Psychopharmaka.

4.3. Das Glücksgewächs: Johanniskraut (Hypericum perforatum)

Neben dem beschriebenen 5-HTP und Tryptophan ist für mich der einzig wirklich noch verfügbare und effektive Serotoninförderer, das Phytotherapeutika, die alte Heilpflanze Johanniskraut. Die meisten Studien zum Thema Johanniskraut und Depression wurden sogar in Deutschland durchgeführt, wo dieses Kraut als Ersatz oder auch zur Unterstützung in der Therapie mit einem Antidepressivum bei leichten und mittleren Depressionen sehr gut verkauft.

  • In verschiedenen Studien über welche die Techniker Krankenkasse berichtet – 35 Studien mit knapp 7000 Teilnehmern – in denen Johanniskraut mit der Wirkung aktueller Antidepressiva – verglichen wurde, hatten beiden Wirkgruppen die gleiche Wirksamkeit bei leichten und mittleren Depressionen.

Wichtig war hierbei aber noch die Erkenntnis, dass die Nebenwirkungen von Johanniskraut deutlich seltener auftreten als bei den pharmazeutischen Präparaten.

Es ist eine Tatsache, dass Johanniskraut oft dabei helfen kann, den Serotoninspiegel zu erhöhen, wenn es die zuerst beschriebenen Aminosäuren aus irgendwelchen Gründen nicht schaffen. Trotz aller Studien wissen wir aber immer noch nicht genau, wie und warum der komplexe Wirkstoffcocktail von Johanniskraut wirklich hilft, während die Wirkung von Nährstoffen wie 5-HTP und Tryptophan im Gehirn klar nachgewiesen werden kann. Jedoch gilt hier der Satz: Wenn etwas nachweisbar hilft, dann sollte es auch verwendet werden. Wie so oft denke ich hier an die Entdeckung des Penicillins, dessen Wirkung erst knapp 4 Jahrzehnte später komplett verstanden wurde, in der Zwischenzeit jedoch tausenden von Menschen das Leben gerettet hat.

Nahrung ist ein “Psychobiotika” 

Was ist dass denn, ein Psychobiotika? Nun, Nahrungsmittel haben oft eine höhere Wirkpotenz als Psychopharmaka – und das ohne deren Nebenwirkungen. 

In diesem Werk zeigt Julia Ross – Psychotherapeutin und Ernährungswissenschaftlerin – viele Zusammenhänge zwischen unserer Psyche und unserer Nahrung auf. Serotonin hat einen direkten Einfluss auf Depressionen, ADHS, mangelndes Selbstwertgefühl, Wut, Angst und Sorgen! Wie hilft GABA gegen Stress? Wie komme ich aus einer Sucht wieder heraus? Was sind “Schlechte-Laune-Nahrungsmittel”? Wie komme ich vom Heißhunger los? 

Eine ausgewogene Ernährung kann viele therapeutische Maßnahmen nicht nur unterstützen, sondern auch vollkommen ausfüllen.

👉 Hier geht es zum Buchtitel

Borderline Diagnose? Lassen Sie uns miteinander ins Gespräch kommen. 

Marcus Jähn Werde wieder stark durch CoachingEs sind viele Bereiche, die wir ansprechen können: Angefangen vom Umgang mit Borderline oder einer anderen belastenden Störung, aber auch über Future Faking, Love Bombing und Gaslighting die immer häufiger in unsere Gesellschaft zu beobachten sind. 

  • Was ist das eigentlich, eine Persönlichkeitsstörung, ein Perfektionismus, ein Spaltung oder eine Gegenübertragung?
  • Kann ich trotz Borderline oder Narzissmus eine stabile Partnerschaft aufbauen und damit über Jahre hinweg leben? 
  • Ist eine Kommunikation mit einem Borderliner möglich? Wie hilft hier die U.M.W.E.G.-Methode©? 
  • Kann ich meine Bindungsangst oder Verlustangst irgendwann einmal kontrollieren?
  • Was kann ich tun, wenn ich mich gerade in einer Trennung befinde, oder kurz davor bin?


Ich möchte aber nicht nur über Fragen sprechen, sondern auch praxisgerechte Lösungen anbieten:

  • Eine humorvoll und spielerisch – ja fast tänzerisch – eingesetzte Gewaltfreie Kommunikation in Kombination mit der von mir entwickelten 
  • U.M.W.E.G.-Methode© und nicht zuletzt die Transaktionsanalyse als Sprachkonzept können helfen, auch in schwierigen Situationen noch kühlen Kopf zu bewahren. 

Buchen Sie sich einfach auf meinem Online-Kalender ein Zeitfenster oder nutzen Sie mein klassisches Kontaktformular um mit mir in Verbindung zu treten. Ich freue mich auf Sie. Ihr Marcus