Der ACE-Test (Adverse Childhood Experiences Questionnaire) ist ein wissenschaftlich validiertes Screening-Instrument, das belastende Kindheitserfahrungen erfasst. Er basiert auf der bahnbrechenden CDC-Kaiser Permanente ACE-Studie (1998), die über 17.000 Teilnehmer umfasste.
Die Forschung zeigt einen deutlichen Zusammenhang zwischen belastenden Kindheitserfahrungen und dem Risiko für verschiedene körperliche und psychische Erkrankungen im Erwachsenenalter. Je höher der ACE-Score, desto höher das statistische Risiko.
📊 Wissenschaftliche Grundlage
Die CDC-Kaiser Permanente Studie ergab: Etwa zwei Drittel der Erwachsenen haben mindestens eine ACE erlebt. 12% der Bevölkerung haben einen ACE-Score von 4 oder höher. Diese Personen zeigen ein signifikant erhöhtes Risiko für chronische Erkrankungen, psychische Störungen und riskante Verhaltensweisen.
Vor Ihrem 18. Geburtstag: Bitte beantworten Sie die folgenden Fragen mit Ja oder Nein. Beziehen Sie sich dabei auf Erfahrungen, die Sie vor Ihrem 18. Lebensjahr gemacht haben.
Die folgenden Werte zeigen die statistisch erhöhte Wahrscheinlichkeit für bestimmte Gesundheitsrisiken basierend auf der CDC-Kaiser Permanente Studie. Diese Zahlen sind Durchschnittswerte und keine individuellen Vorhersagen.
🧠 Neurobiologischer Hintergrund
Belastende Kindheitserfahrungen können die Gehirnentwicklung, das Immunsystem und die Stressreaktionssysteme beeinflussen. Diese Veränderungen können die Aufmerksamkeit, Entscheidungsfindung und das Lernen beeinträchtigen. Toxischer Stress in der Kindheit kann langfristige Auswirkungen auf Körper und Geist haben.
💪 Resilienz und Schutzfaktoren
Ein höherer ACE-Score bedeutet nicht, dass negative Gesundheitsfolgen unvermeidlich sind. Schutzfaktoren wie unterstützende Beziehungen, therapeutische Intervention und gesunde Bewältigungsstrategien können die Auswirkungen von ACEs erheblich abmildern. Resilienz kann in jedem Alter aufgebaut werden.
Dieser Test dient ausschließlich der Selbsteinschätzung und ersetzt keine professionelle psychologische oder medizinische Diagnose. Die angezeigten Risikofaktoren sind statistische Durchschnittswerte aus wissenschaftlichen Studien und keine individuellen Vorhersagen. Wenn Sie belastende Erfahrungen gemacht haben oder sich Sorgen um Ihre psychische Gesundheit machen, empfehle ich Ihnen, professionelle Unterstützung zu suchen.
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